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Der Senator für Inneres

Mäurer macht Organisation des Standesamtes zur Chefsache

12.02.2009

Senator bezeichnet vor der Innendeputation die Zustände im Amt als unhaltbar

Der Senator für Inneres und Sport, Ulrich Mäurer, hat heute (12.02.2009) der Innendeputation über seine Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitssituation im Standesamt berichtet.


In den vergangenen Jahren haben sich in diversen Bereichen des Amtes unerledigte Aufgaben angesammelt, die dringend abgearbeitet werden müssen. So ist beispielsweise ein nicht akzeptabler Stau in der Beurkundung von Sterbefällen entstanden.
Wörtlich erklärte der Senator: „Die Zustände im Standesamt sind unhaltbar, solche Bedingungen dürfen wir weder den Bürgerinnen und Bürgern noch den Beschäftigten weiter zumuten. Ich habe deshalb entschieden, dass bis auf weiteres alle personellen, organisatorischen und baulichen Maßnahmen im Standesamt unmittelbar von mir wahrgenommen werden.“


Um kurzfristig Abhilfe zu schaffen, hat der Senator vier pensionierte Standesbeamte gebeten, beim zügigen Abbau der Aktenberge behilflich zu sein. Sie werden ihre Tätigkeit sofort aufnehmen. Der Senator geht davon aus, dass bereits in wenigen Wochen die dringendsten Probleme in der Bearbeitung von Sterbefallurkunden beseitigt sein werden.


Aber auch in anderen Bereichen des Amtes müssen die Bürgerinnen und Bürger bisher wegen Personalengpässen längere Wartezeiten hinnehmen. Um diese Engpässe zu beheben, werden jetzt zwei Mitarbeiterinnen aus der Innenbehörde in das Standesamt wechseln. Zur Besetzung weiterer Stellen wird es in Kürze eine Ausschreibung geben.


Bekanntlich plant der Senator für Inneres und Sport eine grundlegende Sanierung des Standesamt-Gebäudes an der Holler Allee. Er erwartet, dass dafür im Rahmen des Gebäudesanierungsprogramms Mittel in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden.

Im Zusammenhang mit den Sanierungsplanungen wird in der Innenbehörde unter der Leitung von Staatsrätin Buse eine Arbeitsgruppe „Umbau des Standesamtes“ eingerichtet, die mit den Planungen auch eine verbesserte Arbeitsorganisation einleiten und die Dienstleistung des Amtes stärken soll.