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Die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport

Ab 2009 umfassende Beratung für Pflegende und Pflegebedürftige in Bremen und Bremerhaven

17.09.2008

Pflegestützpunkte an drei Standorten geplant

Gemeinsame Pressemitteilung der Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales mit den Bremer Kranken- und Pflegekassen:


Beratung und Information rund um das Thema Pflege - das leisten künftig drei Pflegestützpunkte, die im ersten Quartal 2009 im Land Bremen eingerichtet werden. Aufgabe der Stützpunkte ist es, Betroffene und Angehörige über Pflegeleistungen und -einrichtungen umfassend und unabhängig zu informieren und zu beraten. Mit Geld und Personal werden sich daran die Krankenkassen, die Pflegekassen sowie die Kommune beteiligen.


„Wir möchten den Menschen alle Hilfen bei Pflegebedürftigkeit anbieten. Ein solches Beratungs- und Unterstützungsangebot aus einer Hand ist bürgerfreundlich und unterstützt gezielt in einer schwierigen Lebenssituation“, sagte Sozialsenatorin Ingelore Rosenkötter. „Die drei Pflegestützpunkte ergänzen das bestehende Angebot der Pflegekassen für eine qualifizierte Beratung“, betonte Norbert Kaufhold (Vorstandsvorsitzender der AOK Bremen/Bremerhaven) für die Bremer Kranken- und Pflegekassen. Diese umfassende Information von Pflegenden und Pflegebedürftigen sei auch deshalb wichtig, um die Qualität in der Pflege zu gewährleisten und zu verbessern.


In den neu einzurichtenden Pflegestützpunkten werden auch die bereits bestehenden Unterstützungsangebote (beispielsweise Demenzberatung, Wohnberatung und Dienstleistungszentren mit Angeboten unterschiedlicher sozialer Dienste) beteiligt. Die Beratung wird dabei unabhängig und wohnortnah organisiert, auch Hausbesuche sind möglich.


Die Pflegekassen und Kommunen werden in den nächsten Wochen über die Auswahl der Standorte, Personalbedarf, Finanzierung und Arbeitsstruktur entscheiden. Die Beratungs- und Vernetzungstätigkeit in den Pflegestützpunkten wird begleitet und ausgewertet, um bis spätestens Ende 2010 über die endgültige Zahl wohnortnaher Pflegestützpunkte im Land Bremen zu entscheiden.