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Die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation

Entwicklung in der Überseestadt nimmt weiter Fahrt auf

25.06.2008

Maritimes Wohnen, Boulevard und Uferpromenade

In ihrer heutigen (25.6.08) Sitzung hat die Deputation für Wirtschaft und Häfen wichtige Infrastrukturmaßnahmen für die Überseestadt beschlossen. Die Pläne sehen westlich des Schuppens 3 und im weiteren Verlauf, im künftigen Überseepark, den Bau einer Uferpromenade, eines Boulevards und die Erschließung für Wohn- und Bürogebäude vor.

„Wir halten das Tempo“, so der Senator für Wirtschaft und Häfen, Ralf Nagel. „Erforderliche strukturpolitische Investitionen erhalten auch künftig ihren besonderen Stellenwert. Die Überseestadt mit ihrem herausragenden Potential für Arbeiten und Wohnen am Wasser ist und bleibt ein solcher Schwerpunkt.“

Im Überseepark werden durch einen großzügigen Boulevard zwischen den geplanten Häuserreihen die Vorraussetzungen für angenehme und moderne Lebens- und Arbeitsbedingungen geschaffen. Die Uferpromenade bietet dabei eine städtebaulich attraktive Kante zur Weser und lädt zum Verweilen ein. Eine Mauer entlang der Uferpromenade kombiniert zudem den Hochwasserschutz mit einer Erholungsmöglichkeit. Die Erschließung des Geländes mit zusätzlichen Nebenstraßen rundet das Gesamtkonzept ab. Der Standort bildet mit der ebenfalls nun realisierbaren Grünachse zwischen Frischezentrum und Überseepark einen attraktiven neuen Lebensraum.


Blick von der Wasserseite auf die geplante Wohn- und Bürobebauung am Schuppen 3

Blick von der Wasserseite auf die geplante Wohn- und Bürobebauung am Schuppen 3


Westlich vom Schuppen 3 soll in den kommenden Wochen der Baubeginn für eine Investition in Höhe von 80 Millionen Euro erfolgen. Dies macht eine zeitnahe Erschließung des Geländes notwendig. Auf 10.000 bis 15.000m² sollen dabei erstmals neue Wohnflächen in der Überseestadt entstehen. Zusätzlich können mit der entstehenden Gewerbefläche bis zu 900 Arbeitsplätze gewonnen werden. Voraussetzung für die Nutzung dieser Fläche ist eine Aufbereitung der Areale, die Herstellung der südlichen Nebenanlagen der Konsul-Smidt-Straße und der Umbau der Kajen.

Durch die beabsichtigte Absenkung der Kajen um ca. 3,3 Meter auf ca. 4, 25 Meter wird die Wasserfläche rund um den Europahafen erlebbar gestaltet. Gleichzeitig werden die zum Teil maroden Kajen erneuert. Die Erfordernisse des Hochwasserschutzes werden zudem berücksichtigt.

Die Gesamtkosten für die Erschließung des Geländes westlich Schuppen 3 belaufen sich auf 10,5 Millionen Euro. Die Gesamtkosten für die Maßnahmen im Überseepark belaufen sich auf 8,92 Millionen Euro. Zur Finanzierung der genannten Maßnahmen sollen insbesondere Drittmittel eingeworben werden. Hierbei sollen Bundesmittel der Gemeinschaftsaufgabe Küstenschutz (GAK) sowie Mittel aus dem EU-finanzierten EFRE-Programm Bremen 2007-2013 Berücksichtigung finden.