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Die Senatorin für Finanzen

Gebäudemanagement aus einer Hand – effizient, günstig und serviceorientiert

24.06.2008

GBI, GTM und FMB verschmelzen zu einer Anstalt öffentlichen Rechts

Alle Dienstleistungen, die im Zusammenhang mit öffentlichen Gebäuden und Grundstücken anfallen - egal ob Neubauten, Renovierungen, An- und Verkäufe oder Reinigung – werden künftig in einer Anstalt öffentlichen Rechts gebündelt: die „Immobilien Bremen, Anstalt des öffentlichen Rechts“. So lautet der heutige Vorschlag des Senats (24.06.2008), der zur Beschlussfassung an die Bürgerschaft weitergeleitet wird. Durch die neue Organisation werden die GBI (Gesellschaft für Bremer Immobilien), der Eigenbetrieb GTM (Gebäude und Technik Management Bremen) und die FMB (Facility Management) zum 1.1.2009 fusioniert. „Mit der neuen Struktur wollen wir kundenfreundlicher, weniger bürokratisch und kostengünstiger arbeiten“, erklärt Dieter Mützelburg, Staatsrat für Finanzen. Die neue Anstalt öffentlichen Rechts hat gleich mehrere Vorteile: Allein durch die neue Rechtsform werden circa 1,3 Millionen Euro jährlich gespart. GBI und FMB mussten als GmbH´s bisher Mehrwertsteuer zahlen – das entfällt künftig. „Durch die Zusammenlegung werden Doppelstrukturen beim Bauunterhalt abgeschafft. Buchhaltung, Controlling und Personalverwaltung werden zusammengelegt.“


In der Vergangenheit gab es häufig Probleme durch unklare Zuständigkeiten zwischen GBI und GTM. Für neue Heizungen ist die GBI zuständig, für die Wartung der Anlagen die GTM. Dieter Mützelburg betont: „Im Sinne eines kundenfreundlichen Service-Angebots soll innerhalb der Anstalt möglichst ein Ansprechpartner für die Kunden zuständig sein. Wer die Schulklingel repariert, wer Fluchtwege ausschildert oder beim Kampf gegen Kakerlaken hilft - darüber sollen sich nicht mehr die Kunden den Kopf zerbrechen.“


Neben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus GBI, GTM und FMB sollen auch alle Beschäftigten des öffentlichen Dienstes im Bereich Gebäudereinigung in die neue Anstalt wechseln. Insgesamt werden dann rund 900 Personen dort beschäftigt sein. Entlassungen wird es nicht geben, die Personaleinsparungen werden im Rahmen der Fluktuation erbracht. „In der Leitungsebene wurde schon frühzeitig eine Einsparung erbracht“, so Dieter Mützelburg. „Seit September letzten Jahres hat die GBI nur noch einen Geschäftsführer. Die bis dahin praktizierte Doppelspitze wurde mit Blick auf die geplante Umstrukturierung aufgegeben.“