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Senatskanzlei

"Ein Abend für Hans Koschnick" am 29. November in der Landesvertretung Bremen in Berlin

28.11.2016

Die Bevollmächtigte der Freien Hansestadt Bremen beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit, Staatsrätin Ulrike Hiller, lädt am morgigen Dienstag, 29. November 2016, 19 Uhr, im Rahmen der Veranstaltungsreihe "brem.talk – hans jessen und gäste" zu einem "Abend für Hans Koschnick – Bremer Brückenbauer für den Frieden" in die Bremer Landesvertretung (Hiroshimastraße 24, 10785 Berlin) ein. "Wir wollen an das Leben und Schaffen des ehemaligen Bremer Bürgermeisters erinnern, der am 21. April dieses Jahres im Alter von 87 Jahren verstarb. Hans Koschnick hat mit seiner Persönlichkeit, seiner Volksverbundenheit und seinem unerschütterlichen Glauben an die Versöhnung und Verständigung zwischen den Völkern unauslöschliche Spuren hinterlassen", sagt Gastgeberin Ulrike Hiller im Vorfeld der Veranstaltung, an der auch andere prominente Bremer Persönlichkeiten teilnehmen.

Programm

19.00 Uhr
Begrüßung Christian Weber,Präsident der Bremischen Bürgerschaft

19.15 Uhr
Video-Botschaft Dr. Frank-Walter Steinmeier, Bundesminister des Auswärtigen

19.30 Uhr
Podiumsdiskussion "Erinnerungen an Hans Koschnick – Bremer Brückenbauer für den Frieden", mit:
– Prof. Dr. h.c. Bernd Neumann, ehem. Staatsminister für Kultur und Medien
– Marieluise Beck, MdB
– Karla Müller-Tupath, Journalistin und Biografin von Hans Koschnick
– Wolfgang Eichwede, ehemaliger Direktor Osteuropa Institut Bremen

Moderation: Hans Jessen, ehem. ARD-Hauptstadtkorrespondent Radio Bremen

Hans Koschnick war in den Jahren von 1963 bis 1985 Mitglied der Bremer Landesregierung, zunächst als Innensenator und später als Bürgermeister. Von 1967 bis 1985 führte er schließlich als Präsident des Senats und Bürgermeister der Freien Hansestadt Bremen die Landesregierung an. Im Deutschen Bundestag vertrat Hans Koschnick von 1987 bis 1994 den Wahlkreis Bremen-West. Als Brückenbauer für den Frieden wirkte er von 1994 bis 1996 als EU-Administrator für den Wiederaufbau der zerstörten und geteilten Stadt Mostar und als Bosnienbeauftragter der Bundesregierung.

Hans Koschnick galt als politischer Brückenbauer und als Mann klarer Worte. "Hans Koschnick steht für Politik mit Herz und Verstand, für Versöhnung und das Miteinander. Er hat immer öffentlich für Freiheit und soziale Gerechtigkeit, für Solidarität und Demokratie gekämpft. Er stand für Reformbereitschaft, Offenheit und Wagemut", erinnert Bürgermeister Carsten Sieling an Hans Koschnick.

Anmeldung und Rückfragen:
Veit Swoboda, Tel. + 49(0)30 26930-177
E-Mail: veranstaltungen@lvhb.bremen.de

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