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Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa

Klare Perspektive für das Ansgariquartier

23.11.2016

Der Lloydhof im Ansgariquartier soll verkauft werden und nach einem kompletten Umbau als Geschäftshaus des 21. Jahrhunderts ein markanter Anziehungspunkt am Ansgarikirchhof werden. Nach dem Senat hat heute (23. November 2016) auch die Deputation für Wirtschaft, Arbeit und Häfen den Ergebnisbericht des Perspektivkreises Ansgari zur Kenntnis genommen.

"Mit diesen Beschlüssen haben wir jetzt Voraussetzungen geschaffen, im kommenden Jahr einen Investor für dieses ambitionierte Innenstadtprojekt auswählen zu können", so Wirtschaftssenator Martin Günthner. Auf Beschluss der Deputation hatte sich in den vergangenen Monaten der Perspektivkreis Ansgari ausführlich mit den Möglichkeiten auseinandergesetzt, den Lloydhof neu zu entwickeln. Neben den zuständigen Behörden, dem Statistischen Landesamt und dem Beirat waren externe Vertreterinnen und Vertreter aus der Kaufmannschaft sowie Immobilienexperten in die ausführlichen Beratungen eingebunden. Das einvernehmliche Ergebnis ist, dass der Lloydhof eigenständig ohne das Parkhaus Am Brill umfassend umgebaut werden soll. Es wird ein gemischt genutztes Gebäude entstehen, das zur Belebung des Quartiers entscheidend beiträgt. So sollen zum Ansgarikirchhof und zum Hanseatenhof verbindlich Einzelhandel und Gastronomie angeordnet werden. In den Obergeschossen ist ein Nutzungsmix aus Wohnen und weiteren Nutzungen wie Büro, Hotel oder Freizeit vorzusehen. Für diese Geschosse wird es keine Vorgaben durch die Stadt geben, um Investoren Gestaltungsspielräume zu geben. Günthner: "Wir haben jetzt eine präzise Grundlage, die den Möglichkeiten des Ortes Rechnung trägt und zugleich eine solide Basis für ein erfolgreiches Ausschreibungsverfahren ist."

Nach einer umfassenden rechtlichen Bewertung hat der Perspektivkreis vorgeschlagen, die Immobilie im sogenannten Höchstpreisverfahren zu vergeben. Damit soll eine möglichst zügige Vergabe des Projektes ermöglicht werden. Die planerischen Anforderungen der Stadt an das Projekt werden durch entsprechende Vorgaben in dem Ausschreibungsverfahren sichergestellt. Bei einer Veränderung der Fassade ist ein Architektenwettbewerb vorzusehen.