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Der Senator für Inneres

Verkehrsunfallentwicklung 2007 im Lande Bremen

28.02.2008

Anstieg der Unfallzahlen, aber weniger Unfälle mit Kindern

Während die Verkehrsunfallzahlen insgesamt in Bremen wie auch bundesweit einen Anstieg verzeichnen, sind die Unfälle mit Kindern zurückgegangen. Auch die Zahl der Schwerverletzten ist gesunken. Die Zahl der getöteten Verkehrsteilnehmer ist ebenfalls geringer geworden. Der in der Bundesstatistik verzeichnete Anstieg der Getöteten im Land Bremen geht auf vorläufige Zahlen zurück und konnte bei gründlicher Auswertung der Daten korrigiert werden.


Beim Anstieg der Verkehrsunfälle insgesamt hat sich vor allem die Zahl der Sachschadensunfälle erhöht. Auch die Zahl der Leichtverletztenzahlen ist gestiegen.

Verantwortlich für die Steigerungen sind nach wie vor die Hauptunfallursache Geschwindigkeit sowie die hohe Zahl der verunglückten Radfahrer. In diesem Bereich wird es weitere Schwerpunktsetzungen der Polizeien in Bremen und Bremerhaven in 2008 geben.


Das Zusammenwirken einer konsequenten Verkehrsüberwachung, qualifizierter Präventionsarbeit, wie z.B. an Schulen, und die „Therapie“ weiterer Unfallbrennpunkte durch bauliche Veränderungen ist Grundlage der Verkehrssicherheitsarbeit in Bremen und Bremerhaven, zu der die Polizeien des Landes einen erheblichen Beitrag liefern.


Insbesondere zu hohe bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit, mangelnder Abstand und Rücksichtslosigkeit haben auch im Jahr 2007 zu Verkehrsunfällen geführt, deren Folgen häufig von Zufälligkeiten geprägt waren. Ob Verletzungen oder „nur“ Sachschäden eintreten, hängt von vielen Faktoren ab, wie z.B. Ausstattung der Fahrzeuge, angeschnallt oder nicht, Aufprallwinkel oder Aufprallgeschwindigkeit.


Die polizeiliche Verkehrssicherheitsarbeit wird sich in 2008 konzentrieren auf

• Präventive und repressive Maßnahmen zur Reduzierung der Radfahrerunfälle

• Bekämpfung der Hauptunfallursache Geschwindigkeit durch konsequente Überwachung

• Präventive Arbeit im Bereich Senioren und Kinder


Anhang: Verkehrsunfallstatistik 2007 mit Erläuterungen


Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Rainer Gausepohl
Tel.: 0421 361 9002
rgausepohl@inneres.bremen.de