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Die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport

Sozialsenatorin Rosenkötter: „Eingliederung kann nur in einem Klima gegenseitiger Wertschätzung gelingen“

12.02.2008

Konzeption zur Integration von Zuwanderern und Zuwanderinnen im Lande Bremen 2007 bis 2011 beschlossen

Der Senat hat heute (12.02.2008) das Konzept zur Integration von Zuwanderern und Zuwanderinnen im Lande Bremen für die Jahre 2007 bis 2011 beschlossen.
Sozialsenatorin Ingelore Rosenkötter betonte nach dem Beschluss: „Bremen und Bremerhaven wollen in den kommenden Jahren eine Vielzahl von wichtigen Integrationsmaßnahmen umsetzen. Sie werden dazu beitragen, die Eingliederung zugewanderter Menschen im Lande Bremen weiter zu verbessern. Dies kann aber nur gelingen in einem Klima, das geprägt ist von Toleranz, Akzeptanz, Achtung und gegenseitiger Wertschätzung. Dafür will ich mich einsetzen – Fremdenfeindlichkeit und Rassismus haben auch in Zukunft in unseren beiden Städten keinen Platz.“


Ausgehend von dem Grundsatz, dass nicht mehr der bloße Ausgleich von Benachteiligungen im Vordergrund steht, sondern die Selbsthilfe-Potenziale der Zuwanderer und Zuwanderinnen mobilisiert werden sollen, wurden neue Leitbilder für die Integrationsarbeit der nächsten Jahre geschaffen. Verstärkte Eingliederung soll demnach erreicht werden durch:

  • Sprache und Bildung
  • Ausbildung, Weiterbildung, Beschäftigung und Selbstständigkeit
  • Soziale Stadtentwicklung und Förderung des sozialen Zusammenlebens
  • Interkulturelle Öffnung
  • Partizipation und bürgerschaftliches Engagement.

Aus diesen Leitlinien wurden nach Angaben der Senatorin über 100 Handlungsziele abgeleitet, die – im Integrationskonzept verankert - allen Beteiligten klare Orientierung bieten und in der laufenden Legislaturperiode umgesetzt werden sollen. Die Senatorin: „Diese Ziele erstrecken sich vom Ausbau der Sprachförderung in Kindergarten und Schule über verstärkte Anstrengungen, jungen Menschen mit Migrationshintergrund eine Berufsausbildung zu vermitteln, über Unterstützung bei Existenzgründungen bis zur Berücksichtigung besonderer Bedarfe von älteren Zuwanderern in der Pflegeausbildung. Ganz wichtig ist mir auch die Förderung der interkulturellen Kompetenz bei den Beschäftigten in öffentlichen Institutionen durch Weiterbildung und die weitere interkulturelle Öffnung des öffentlichen Dienstes für Beschäftigte aus Migrantenfamilien.“


Die Senatorin hatte im Sommer des vergangenen Jahres alle Senatsressorts und den Magistrat der Stadt Bremerhaven um die Benennung neuer Integrationsziele und -projekte gebeten. Die Ergebnisse wurden zunächst mit der Fachöffentlichkeit diskutiert und in die jetzt beschlossene „Konzeption zur Integration von Zuwanderern und Zuwanderinnen im Lande Bremen 2007 – 2011“ aufgenommen.


Anlage
Integrationskonzeption