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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

„Bremer Stiftung Rhododrendonpark“ wird noch in diesem Jahr gegründet

11.12.2007

Dauerhafter Erhalt und Pflege des Parks sichergestellt

Der Senat hat heute (11.12.2007) der Gründung der „Stiftung Bremer Rhododendronpark“ zugestimmt. Damit kann gemeinsam mit einem privaten Stifter noch in diesem Jahr die Grundlage für eine Umstellung der Finanzierung des Parks geschaffen werden. Senator Dr. Reinhard Loske, dessen Ressort die Verhandlungen mit dem privaten Stifter federführend vorangetrieben hat: „Es freut mich sehr, dass es uns gelungen ist, eine solide und zukunftsfähige Lösung für Erhalt und Pflege des Rhododrendonparks zu finden und gleichzeitig den städtischen Haushalt auf lange Sicht zu entlasten.“ Neben den zehn Millionen Euro Spende zahlt die Stadt selbst 19,75 Millionen Euro in den Kapitalstock der Stiftung ein. Sobald der Kapitaldienst für die dafür erforderliche Kreditaufnahme geleistet ist, wird die Stadt von jeglicher Finanzierungsverantwortung für den Park befreit sein. Senator Dr. Loske wies darauf hin, dass dies ohne das außerordentliche Engagement des privaten Stifters nicht möglich wäre: „Das finanzielle Engagement eines Bremer Bürgers für den einzigartigen Park ist gar nicht hoch genug einzuschätzen. Es ist gut, dass es in Bremen einen derart ausgeprägten Bürgersinn gibt.“


Bürgermeister Jens Böhrnsen dankte ausdrücklich dem privaten Stifter und begrüßte, dass die Gründung der Stiftung gelungen ist. „Wir wünschen uns als Stadt, dass dieses Beispiel beim Rhododendronpark aber auch in anderen Bereichen Schule macht. Jede Zustiftung ist eine Investition in die Lebensqualität unserer Stadt“.

Anhang: Skizze Rhododendronpark