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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Schwere Sturmflut zieht über Bremerhaven und Bremen hinweg

09.11.2007

Heute (Freitag, 09.11.2007) ist eine schwere Sturmflut über die Norddeutsche Küste hinweggezogen. Dies verursachte auch in Bremen und Bremerhaven stark erhöhte Wasserstände.

Diese schwere Sturmflut erreichte um 14.38 Uhr im Bremer Stadtgebiet ihren Höchstwasserstand von NN + 5,08 m. Zum Vergleich: dieses entspricht einem Wasserstand von ca. 2,60 m über dem täglich auflaufenden mittleren Tidehochwasser (MThw). Die nunmehr abgelaufene Sturmflut erreicht damit annähernd die in den letzten Hundert Jahren höchsten registrierten Sturmflutwasserstände von:
28.01.1994 mit einem Höchststand von NN + 5,43 m,
17.02.1962 mit einem Höchststand von NN + 5,42 m und
03.01.1976 mit einem Höchststand von NN + 5,34 m.

Beim Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa wurde frühzeitig die Koordinierung der erforderlichen Hochwasserschutzmaßnahmen übernommen sowie der Verlauf der Sturmflut überwacht. Alle Deichscharte innerhalb der Landesschutzdeichlinie sind rechtzeitig von den Deichverbänden links- und rechtseitig der Weser geschlossen worden. Es sind bislang keine relevanten Schäden an der Deichlinie bekannt geworden. Für die Bremer Deiche bestand zu keiner Zeit eine akute Gefahr.

Aufgrund der Klimaveränderungen wird der Deichschutz für Bremen zukünftig noch mehr an Bedeutung gewinnen, da mit häufigeren und höheren Sturmflutwasserständen zu rechnen ist.