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Der Senator für Kultur

Bürgermeister Dr. Carsten Sieling empfängt den Tenor Rolando Villazón im Rathaus

Eintrag ins Goldene Buch der Freien Hansestadt Bremen

31.08.2016
Rolando Villazón trug sich im Beisein von Bürgermeister Carsten Sieling und seiner Familie in das Goldene Buch der Freien Hansestadt Bremen ein, jpg, 48.3 KB
Rolando Villazón trug sich im Beisein von Bürgermeister Carsten Sieling und seiner Familie in das Goldene Buch der Freien Hansestadt Bremen ein

Der Senator für Kultur, Bürgermeister Dr. Carsten Sieling, hat heute, Mittwoch, 31. August 2016, den mexikanisch-französischen Opernsänger Rolando Villazón mit dessen Familie im Rathaus empfangen. Der weltberühmte Tenor trug sich im Senatssaal in das Goldene Buch der Freien Hansestadt Bremen ein. "Vielen Dank. Immer glücklich hier zu sein", schrieb der Sänger in Anwesenheit von Sponsorinnen und Sponsoren, dem Team des Musikfestes Bremen und der Presse in das Goldene Buch und zeichnete eine Karikatur der vier Stadtmusikanten darunter. Der Bürgermeister hieß ihn im Bremer Rathaus willkommen und erinnerte daran, dass Rolando Villazón in diesem Jahr bereits das vierte Mal Gast beim Musikfest Bremen ist. Dafür dankte er ihm und den Unterstützerinnen und Unterstützern für ihr Engagement, solche Konzerte zu ermöglichen.

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Der Tenor freute sich sichtlich über den Musikfestpreis

Nach dem Eintrag in das Goldene Buch überreichte Prof. Thomas Albert, Intendant des Musikfestes Bremen, dem Sänger den diesjährigen Preis des Musikfestes. In seiner Laudatio betonte er die grenzenlose Leidenschaft des Künstlers und seine Fähigkeit, die Musik als Klangerzählung aus dem Augenblick erstehen zu lassen. Rolando Villazón, der sehr gut Deutsch spricht, erinnerte sich in seiner Rede, dass er als Musikstudent in Mexiko die Rolle des Hahns in einer Oper über die Bremer Stadtmusikanten gesungen habe. Er bedankte sich für den Preis, den vor ihm schon so kompromisslose und mutige Künstlerinnen und Künstler bekommen hätten, darunter Jessye Norman, Nikolaus Harnoncourt, Sir András Schiff, Marc Minkowski und Hélène Grimaud. Mit Bremen und dem Musikfest fühle er sich eng verbunden, weil hier auf höchstem Niveau musiziert werde, sagte er. Zudem unterstrich er leidenschaftlich den bleibenden Wert von Kunst und Kultur für das Leben jedes Menschen.
Mit der Urkunde des Musikfest-Preises erhielt Rolando Villazón Bernd Altensteins Bronzeskulptur "Orpheus mit seiner Leier", worüber er sich sichtbar freute, nicht nur, weil er am kommenden Samstag, 3. September 2016, in Monteverdis Oper "L’Orfeo" die Titelrolle singen wird.

Foto: Senatspressestelle/Anja Raschdorf