Sie sind hier:
  • Landesbildstelle lädt ein zur Fotoausstellung „Bremen von 1927 – 1944“

Sonstige

Landesbildstelle lädt ein zur Fotoausstellung „Bremen von 1927 – 1944“

23.01.2006

Die Landesbildstelle Bremen teilt mit:

Noch bis zum 2. Februar 2006 läuft in der Landesbildstelle Bremen, Uhlandstraße 53, die Fotoausstellung “Bremen von 1927-1944” mit vielen historischen von der Hansestadt, fotografiert von Dr. Heinrich Raschen. Im Zusammenhang mit dieser Ausstellung finden in der Landesbildstelle zwei weitere Veranstaltungen statt.


“Fotografie als historische Quelle“ Vortrag und Diskussion
Dienstag, den 24. Januar 2006 um 20.00 Uhr

Historische Bilder dokumentieren Eindrücke vergangener Zeiten auf eine andere Weise als Schriftgut. Sie sind zudem auch unter ästhetischen Kriterien zu betrachten.
Um diese Aspekte der Fotografie geht es in der Veranstaltung mit Dr. Diethelm Knauf, Historiker und Leiter des Landesfilmarchivs Bremen, und Michael Schnelle, Fotografenmeister im Fotoarchiv der Landesbildstelle Bremen. Michael Schnelle stellt in diesem Zusammenhang auch die Vorteile der Digitalisierung der Fotografie ihren Risiken gegenüber.


“Der Loggerfilm“
Filmabend und Finissage der Ausstellung
“Bremen von 1927-1944”
Donnerstag, den 02. Februar 2006 um 20.00 Uhr

1934 heuerte Heinrich Raschen als filmischer Leichtmatrose auf einem Vegesacker Heringslogger an, um die Arbeit der “Jantjes“ kennen zu lernen und auf Zelluloid zu dokumentieren. So entstanden beeindruckende, ja spektakuläre Aufnahmen vom Aussetzen der Netze, vom “Hiev-Up“, vom Kehlen und Salzen der Heringe an Bord. Auch die Weiterverarbeitung der Matjes, die ungemein schwere Arbeit der Frauen beim Sortieren und Packen in den Fischhallen, würdigt Raschen in seiner Filmdokumentation.
“Die deutsche Treibnetz-Heringsfischerei“ lautet der Originaltitel des Films, den Dr. Diethelm Knauf vom Landesfilmarchiv Bremen präsentiert. Mit dabei als Zeitzeuge ist Hans-Helmut Lühr, ehemals Steuermann in der großen Hochseefischerei und jahrelang auf einem Logger im Einsatz. Er berichtet kenntnisreich, anschaulich und mit viel Witz vom harten Leben rund um “König Hering“.
Die Tochter des Fotografen, Frau Elisabeth Nienhaus wird ebenfalls als Zeitzeugin anwesend sein.
Eine kleine Randnotiz zum Termin: An diesem 2. Februar wäre Dr. Heinrich Raschen 106 Jahre alt geworden.