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Die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport

Reparaturen weitgehend erledigt

Immobilien Bremen gibt als Notunterkünfte genutzte Turnhallen wieder für den Sport frei

21.07.2016

Zum Ende der Sommerferien stehen nahezu alle Turnhallen, die in den vergangenen Monaten für die übergangsweise Unterbringung von Flüchtlingen genutzt wurden, wieder für den Schul- und Vereinssport zur Verfügung. Dies geht aus einer aktuellen Übersicht von Immobilien Bremen hervor.

Danach werden in den kommenden Wochen in drei der insgesamt 19 als Notunterkünfte eingerichteten Sporthallen noch Reparatur- und Rückbaumaßnahmen ausgeführt. Länger gesperrt bleibt lediglich die Halle an der Alwin-Lonke-Straße, deren Grundsanierung bereits vor der Nutzung als Flüchtlingsunterbringung vorgesehen war und gegenwärtig durchgeplant wird. Die anderen Einrichtungen konnten überwiegend im Frühjahr bereits für den Sport freigegeben werden.

"Unser Ziel, dass nach den Sommerferien keine Flüchtlinge mehr in Turnhallen leben müssen, haben wir erreicht", stellt Anja Stahmann, Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport, fest. "Die betroffenen Schulen und Sportvereine waren angesichts der Notsituation sehr solidarisch. Jetzt sind wir in der Pflicht, die Sportstätten schnellstmöglich wieder herzustellen. Dass zum neuen Schuljahr fast alle Hallen wieder genutzt werden können, ist eine starke Leistung von allen Beteiligten", erklärt die Senatorin und spricht den Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen ihren ausdrücklichen Dank aus.

Fachleute von Immobilien Bremen hatten zuvor alle freigezogenen Räumlichkeiten inspiziert und dabei den Reparaturbedarf ermittelt, der aufgrund der Benutzung der Räume entstanden war. Vandalismus musste nur in Einzelfällen konstatiert werden, wobei sich auch diese Schäden in übersichtlichem Rahmen hielten.

Der größte Teil der überwiegend kleineren Reparaturarbeiten ist zwischenzeitlich schon ausgeführt worden. Dabei erledigten die beauftragten Handwerksbetriebe auch etliche "Schönheitsreparaturen", die ursprünglich nicht im Rahmen des laufenden Bauunterhalts vorgesehen waren. Zum Aufgabenkatalog gehörte neben der Grundreinigung der Sporthallen auch der Abbau der nicht mehr benötigten Strom- und Wasserinstallationen sowie der aufgestellten Waschmaschinen.

Zu den drei Einrichtungen, die dem Sport zum Schuljahresbeginn noch nicht zur Verfügung stehen werden, gehört die Halle im Schulzentrum Julius-Brecht-Allee, in der gegenwärtig ein neuer Boden verlegt wird. Diese Maßnahme aufgrund festgestellter Schäden war bereits vor der Zwischennutzung vorgesehen. Die Freigabe nach Abschluss der Arbeiten ist für Ende September geplant.

Zu diesem Zeitpunkt wird auch die bis Ende Juni als Notunterkunft genutzte Sporthalle Grazer Straße wieder zur Verfügung stehen, wo noch einige Reparaturen zu erledigen sind. Bei der dritten Einrichtung handelt es sich um die Sporthalle im Polizeipräsidium Vahr, die seit längerem für eine Sanierung vorgesehen ist. Die entsprechenden Aufträge sind mittlerweile vergeben.

Bereits abgeschlossen sind dagegen die Arbeiten in der Sporthalle Lerchenstraße, wo die verschlissene Deckschicht des Hallenbodens ausgetauscht worden ist.