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Der Senator für Finanzen

Neues Leben auf alter Brache


Bürgermeisterin Karoline Linnert besucht Lloyd-Industriepark

18.07.2016
Karoline Linnert, Lutz Peper, Steffen Gürmann von Kühne und Nagel sowie Roman Förster (von links) vor der neuen Airbushalle, jpg, 54.5 KB
Karoline Linnert, Lutz Peper, Steffen Gürmann von Kühne und Nagel sowie Roman Förster (von links) vor der neuen Airbushalle

"Ein positives Beispiel für eine gelungene Brachennutzung", lautet das Fazit von Bürgermeisterin Karoline Linnert nach ihrem Besuch des Lloyd-Industrieparks in der Neustadt. Lutz Peper führte die Bürgermeisterin über das Gelände und erläuterte die Entwicklung des Industrieparks. "2014 haben wir die Industriebrache gekauft. Zum Gelände gehört unter anderem die wunderschöne unter Denkmalschutz stehende alte Lloyd-Halle." Ausschlaggebend für die Entscheidung, das Gelände zu kaufen, war für die Firma Peper & Söhne die zentrale Lage und die gute Verkehrsanbindung. Die schnelle Vermarktung des Komplexes bestätigte die positive Einschätzung des Unternehmers. Die Erfolgsgeschichte ist damit nicht beendet. Lutz Peper: "Wir planen langfristig und wollen expandieren. Weitere Gebäude sind geplant." Peper & Söhne bewirtschaftet, verwaltet und vermarktet den Industriepark. Ein Brandschutzkonzept sowie ein Wachdienst rund um die Uhr gehören zum Service für alle Mieter. Zu ihnen gehören Airbus, eine Werbeagentur, ein Logistikunternehmen, eine Steinbildhauerei, ein Sportstudio und ein Caterer. Kommentar der Bürgermeisterin: "Ein interessanter Branchenmix. Die Risikobereitschaft beim Kauf des Geländes zahlt sich aus."

Roman Förster, Senior Manager bei Airbus Defence and Space, zeigte beim Rundgang über den Industriepark die neue Airbushalle, die extra für diesen Zweck auf 8000 Betonsäulen gebaut wurde, um hohe Belastungen aushalten zu können. Lutz Peper erinnert sich: "Die Fläche war ein urwaldähnliches Gelände. Das kann man sich heute nicht mehr vorstellen." Das Lager wird Stück für Stück gefüllt und soll bis zum 1. August komplett bestückt sein. Roman Förster erläutert: "Airbus brauchte mehr Fläche. Wir wollten Prozesse optimieren und Lagerstätten zusammenlegen. Mit dem neuen Lager wollten wir in der Nähe zu unserem Standort in der Airport City bleiben. Deshalb ist das Gelände ideal geeignet. Karoline Linnert: "Mit der Entscheidung für das neue Lager zeigt Airbus Vertrauen in den Standort Bremen."

Ein weiterer Stopp beim Rundgang war der Besuch der Steinbildhauerei von Katja Stelljes. Die Steinmetzin und Bildhauerin freut sich über die zentrale Lage ihre Geschäfts: "Wir sind auf stadtnähe angewiesen und haben viel Kundenkontakt. Außerdem müssen wir auch mal laut sein können bei der Arbeit. Deshalb ist der Standort für uns sehr geeignet." Unter anderem werden Grabsteine, Brunnen, Stelen und Gartenbänke hier hergestellt.

Die Firma EKB Container Logistik war die letzte Station des Rundgangs.
Geschäftsführer Holger Schulz lobte die hellen Büroräume mit hohen
Decken: "Man muss Mitarbeitern attraktive Arbeitsplätze bieten. Wir sind jetzt alle auf einer Etage. Das ist positiv für die Zusammenarbeit. Vor dem Umzug war die Firma auf fünf Etagen verteilt. "Er fügte hinzu, dass man auf den Standort Bremen setze: "Wir bilden jetzt selber Fachinformatiker aus."

Abschließend betonte Lutz Peper, dass er sehr zufrieden mit der Entscheidung sei, in den Industriepark zu investieren: "Als Unternehmer will man gestalten und das ist hier möglich."

Foto: Pressereferat, Senatorin für Finanzen