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Der Senator für Finanzen | Senatskanzlei

"Begegnungen helfen Vertrauen aufzubauen"

Bürgermeisterin Linnert begrüßte Muslime und Nicht-Muslime zum Ramadan-Empfang im Rathaus

13.07.2016
Bürgermeisterin Karoline Linnert begrüßt die Gäste beim Ramadan-Empfang in der Oberen Rathaushalle, JPG, 51.8 KB
Bürgermeisterin Karoline Linnert begrüßt die Gäste beim Ramadan-Empfang in der Oberen Rathaushalle

"Der Islam, wie er bei uns von der übergroßen Mehrheit der Muslime gelebt wird, ist eine menschenfreundliche Religion." Mit diesen Worten begrüßte Bürgermeisterin Karoline Linnert (am 12. Juli 2016) Muslime und Nicht-Muslime anlässlich des Endes des Fastenmonats Ramadan in der Oberen Rathaushalle. Die Bürgermeisterin betonte: "Begegnungen helfen Vertrauen aufzubauen." Seit 1998 lädt der Senat zum Ramadan-Empfang ins Rathaus ein. Der Empfang sei ein Zeichen des Respekts und der Anerkennung sowie der Dank an Muslime, die sich in unserer Gesellschaft auf vielfache Weise engagieren. Karoline Linnert: "Der Islam gehört längst zu Deutschland und er gehört zu uns. Ich wünsche mir von Herzen, dass sie sich als Muslime wohl fühlen in unserer Stadt und ihr Religion frei leben können."

"Wir kommen gern ins Rathaus zum Ramadan-Empfang," erklärte Mustafa Yavuz, Vorstandsvorsitzender der Schura Bremen. "Der Senat zeigt damit, dass Muslime in Bremen willkommen sind und wertgeschätzt werden." Mustafa Yavuz erläuterte die hohe Bedeutung des Ramadans. Er sei der wichtigste Monat für Muslime. Er sei geprägt von Barmherzigkeit und Solidarität. Mustafa Yavuz dankte den muslimischen Gemeinden, die während des Ramadans zahlreiche Flüchtlinge bewirteten.

Dr. Grigori Pantelejew, stellvertretender Vorsitzender der jüdischen Gemeinde, erklärte, der Empfang biete eine gute Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Propst Dr. Martin Schomaker betonte, dass Muslime, Juden und Christen Gott als "Gott der Barmherzigkeit" beschreiben. Er verwies auf die Bedeutung der Religionsfreiheit: "Wir wollen die Religionsfreiheit der Muslime nicht einschränken. Wir wollen Religionsfreiheit für alle Menschen und Religionen in allen Ländern der Welt. Religionsfreiheit ist ein universelles Menschenrecht."

Ansprechpartnerin für die Medien: Dagmar Bleiker, Pressesprecherin der Senatorin für Finanzen, Tel: (0421) 361-4072, E-Mail: dagmar.bleiker@finanzen.bremen.de

Foto: Pressereferat der Senatorin für Finanzen