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Die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz

Klinikverbund auf richtigem Kurs. Weitere Anstrengungen nötig – Senat nimmt 4. Sanierungsbericht der GeNo zur Kenntnis

31.05.2016

Die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz, Prof. Dr. Eva Quante-Brandt, hat heute (31.5.2016) dem Senat den vierten Bericht über die Sanierung der Gesundheit Nord gGmbH vorgelegt. Senatorin Eva Quante-Brandt: "Die Sanierungsprojekte, die im Zukunftsplan benannt sind, zeigen schon Erfolge. Der eingeschlagene Konsolidierungskurs wird dadurch erfolgreich fortgesetzt." Der Sanierungsbericht zeigt, dass die GeNo im vergangenen Jahr ihre geplanten wirtschaftlichen Effekte aus den Projekten des Zukunftsplans übertroffen hat. Es wird außerdem deutlich, dass die GeNo zahlreiche Maßnahmen zur Sanierung des Krankenhausverbunds ergriffen hat. So wurde zum Beispiel bereits Personal in patientenfernen Bereichen abgebaut, indem freiwerdende Stellen nicht wiederbesetzt wurden. Auch das Projekt zur Personalumsteuerung in den öffentlichen Dienst ist angelaufen und wird gut angenommen.

Senatorin Quante-Brandt betonte, dass die GeNo ihre Anstrengungen fortsetzen müsse: "Der Klinikverbund ist auf dem richtigen Kurs, auch wenn es bis zur erfolgreichen Sanierung noch ein langer und mit vielen Herausforderungen verbundener Weg ist. Einige Projekte, insbesondere die Investitionsmaßnahmen, weisen nach wie vor zeitliche Verzögerungen auf. Die GeNo muss ihren Sanierungspfad mit Nachdruck weiter verfolgen." Die Senatorin betonte, die beschlossene Medizinstrategie stelle einen wichtigen Bestandteil des Sanierungskonzeptes dar: "Die Umsetzung erfolgt jetzt Schritt für Schritt."

Die Medizinstrategie beinhaltet insbesondere den Abbau von Doppelstrukturen, die Bündelung von Kompetenzen und die Konzentration bestimmter Leistungen an einem Standort. Mit der Umsetzung der Medizinstrategie versetzt sich der Klinikverbund in die Lage, effizienter, wirtschaftlicher und gleichzeitig in hochwertiger medizinischer Qualität zu arbeiten. Die Medizinstrategie richtet den Klinikverbund auf eine Intensivierung der standortübergreifenden Zusammenarbeit aus. Dies sei ein weiterer wichtiger Faktor, um die Qualität der Behandlung und der Patientenzufriedenheit zu steigern und die Wirtschaftlichkeit zu erhöhen, so Senatorin Quante-Brandt.