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Die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz

Bezahlbarer Wohnraum für Studierende: Senat schafft 400 Wohnheimplätze

Baubeginn 2018 - Planung beginnt im Herbst

24.05.2016

Die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz schafft 400 neue Wohnheimplätze für Studierende. Laut Senatsbeschluss von heute (Dienstag, 24. Mai 2016) wird das Studentenwerk das Wohnheim in der Emmy-Noether-Straße auf dem Campusgelände der Universität Bremen errichten.
Wissenschaftssenatorin Eva Senatorin Quante-Brandt betonte: "Bremen ist ein beliebter Studienort, für den sich auch künftig viele junge Menschen entscheiden. Ich begrüße es daher, dass es uns nicht zuletzt durch die Zusammenarbeit im Bündnis für Wohnen gelungen ist, eine Prioritätensetzung im Senat für die Finanzierung von dringend benötigtem und bezahlbarem Wohnraum für Studierende zu ermöglichen. Denn die Wahl des Studienortes darf nicht vom Portemonnaie der Studierenden abhängen."

Das Projekt ist Teil des Sonderprogramms Wohnungsbau, das der Senat aufgelegt hat, um kurzfristig kleine preisgünstige Wohnungen zu entwickeln. Senatorin Quante-Brandt: "Damit setzen wir auch um, was wir im Wissenschaftsplan 2020 als Ziel formuliert haben: Wir werden in den kommenden Jahren das Angebot des Studentenwerks auf insgesamt 2.500 Plätze ausweiten."

Von derzeit 1.994 öffentlich geförderten Plätzen wird sich damit die Zahl um 400 Plätze auf 2.394 erhöhen. Die Studentenwohnplätze werden damit um rund 20 Prozent gesteigert.

Senatorin Quante-Brandt: "Mit dem Studentenwerk als Kooperationspartner an unserer Seite ist sichergestellt, dass wir bezahlbaren Wohnraum für Studierende schaffen. Bei privaten Anbietern sind die Mieten oft höher, als sich Studierende leisten können."

Sie verwies darauf, dass auch die internationaler werdende Studierendenschaft Angebote in Wohnheimen erforderlich mache: In Bremen lag der Anteil der ausländischen Studierenden im Jahr 2014 bereits bei 14,2 Prozent. Für ausländische Studierende sei es erfahrungsgemäß schwieriger, eine geeignete Wohnung auf dem freien Wohnungsmarkt zu finden. Hinzu komme, dass sich mit dem Zuzug von Flüchtlingen die Konkurrenz um günstigen privaten Wohnraum steigern werde.

Das Land Bremen übernimmt 36 Prozent der Finanzierung. Das sind 11,5 Millionen Euro. In einem ersten Schritt hat der Senat 2,5 Millionen Euro im Haushalt bewilligt.
Zusätzlich sollen in der Finanzplanung weitere neun Millionen in den Jahren 2018 bis 2020 bereitgestellt werden.

Vorbehaltlich der Beschlussfassung der Bremischen Bürgerschaft zum Doppelhaushalt 2016/2017 des Senats ist aufgrund der Größe des Vorhabens und den dafür erforderlichen Vorarbeiten in der Planung der Baubeginn im Frühjahr 2018 vorgesehen.
Die Fertigstellung ist für Ende 2019 geplant.