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Fachbeirat für Frauenbelange unterstützt Einrichtung eines Brustkrebszentrums in Bremerhaven


26.02.2003

Der Fachbeirat für Frauenbelange, zugeordnet dem Ausschuss für Frauen, Bürgerbeteiligung und Ausländer, begrüßt ausdrücklich das Vorhaben des Zentralkrankenhauses Reinkenheide, zweites Brustkrebszentrum im Lande Bremen zu werden.


Ein solches Brustkrebszentrum wäre für Bremerhaven und die Region um Bremerhaven eine wichtige Einrichtung für betroffene Frauen, die nicht mehr zu anderen Kliniken reisen müssten, wenn sie eine andere Therapie wählen als die bisher angebotenen. Ein Brustkrebszentrum umfasst die Diagnostik von Brusterkrankungen, dass Mammakarzinom-Screening, die Beratung zum individuellen Brustkrebsrisiko, weiterhin den ganzen Bereich der Therapie, bietet eine umfassende Nachsorge für betroffene und behandelte Frauen sowie das Angebot von Sprechstunden und individuellen Beratungen. Hinzu kommen fachlich entsprechend ausgebildete Onkologen, Mamma-Chirurgen und onkologisch qualifizierte Krankenschwestern. Selbstverständlich ist die technische Ausrüstung eines solchen Zentrums auf dem neuesten Stand.


Das ZKH Reinkenheide bietet sich für die Einrichtung eines Mamma-Zentrums auch deswegen an, weil es schon jetzt mehr als 60 % der sogenannten EUSOMA-Kriterien erfüllt. Hier hat die Europäische Union in zwei Säulen festgelegt, welche Kriterien sowohl auf der technischen und Fachpersonalebene als auch vom Angebot her gewährleistet sein müssen.

Der Frauenfachbeirat misst insbesondere der psychosomatischen Begleitung von betroffenen Frauen einer regelmäßigen Nachsorge-Sprechstunde sowie der für Frauen mit einer fortgeschrittenen Krebserkrankung einen großen Stellenwert bei. Gerade diese Ansprüche müssen erfüllt werden, wenn ein Brustkrebszentrum nach EUSOMA-Kriterien anerkannt sein will.


Der Fachbeirat für Frauenbelange wird die Bemühungen des ZKH Reinkenheide, des zuständigen Stadtrats Wilfried Töpfer sowie des Krankenhausausschusses unterstützen, um dieses berechtigte Anliegen im Sinne der Frauen umzusetzen. Für die Region Bremerhaven wäre eine Rundum-Versorgung von Frauen, die von einer Brustkrebserkrankung betroffen sind, sowohl ein frauen- als auch gesundheitspolitischer Fortschritt.


Hinweis für Redaktionen:

Bei weiteren Nachfragen wenden Sie sich bitte direkt an die ZGF Bremerhaven, Tel. 0471 / 596-13823.