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Verbraucherzentrale des Landes Bremen e. V. teilt mit:
Energieberatung muß das Angebot weiter einschränken

06.04.2001

Obwohl die Energieberatung der Verbraucherzentrale des Landes Bremen im vergangenen Jahr mit insgesamt 2200 Beratungen im Bereich Heizungssanierung, Heizkostenabrechnung, Bauphysik und regenerativen Energien etc. eine Steigerung der Nachfrage um über 20% gegenüber zum Vorjahr hatte, muß für das Jahr 2001 bei der Mittelvergabe durch das BMWi eine 20% Kürzung hingenommen werden. In Zahlen bedeutet dies, das von den bisherigen zur Verfügung stehenden 29 Wochenstunden für die Beratungsstellen in Bremen, Bremen-Nord und Bremerhaven 6 Stunden gestrichen werden müssen. Im Gegensatz zu anderen Bundesländern in denen es eigene Länderprogramme und Energiereferenten in den Verbraucherzentralen gibt, kann die VZ Bremen diesen Beratungsausfall nicht kompensieren. Gerade jetzt aber, wo mit den neu angelegten Förderprogrammen der KfW, der gesetzlichen Modernisierungspflicht von Heizungsanlagen, der neuen Energieeinsparverordnung und der Liberalisierung der Strom- und Gasmärkte ein sich erhöhter bzw. steigender Beratungsbedarf abzeichnet, ist ein Wegfall von Stunden nicht zu verkraften. Schon jetzt beschweren sich Verbraucher über die schlechte telefonische Erreichbarkeit der Energieberatung. Dies liegt daran, das die persönliche Beratung vorgeht, so Energieberater Raymond Krieger. Wünschenswert wäre daher ein Engagement der Bremer Politik zur Stärkung der Energieberatung.


Energieberater:Raymond Krieger Tel. 1607753,Fax 1607780