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Die Frauenbeauftrage des Landes Bremen teilt mit: Deutscher Städtetag beschließt Gender Mainstreaming

10.05.2001

Gender Mainstreaming bedeutet, dass alle Entscheidungen von Verwaltung und Politik der Städte und Gemeinden darauf überprüft werden müssen, dass die Gleichberechtigung der Geschlechter gefördert und bestehende Ungleichheiten abgebaut werden. Dies hat der Hauptausschuss des Deutschen Städtetages auf der heutigen Sitzung in seiner Leipziger Erklärung zur Zukunft der Stadt verabschiedet. In den hier formulierten Grundsätzen über die kommunale Selbstverwaltung sind Empfehlungen und Arbeitsaufträge zusammengefasst, die die zukünftigen politischen Ziele des Deutschen Städtetags darstellen.

Damit hat der Deutsche Städtetag zum ersten Mal das Leitbild der Geschlechtergerechtigkeit als Ziel aufgenommen - ein Erfolg der intensiven Arbeit des Frauen- und Gleichstellungsausschusses, der von der Bremer Landesbeauftragten für Frauen, Ulrike Hauffe, geleitet wird.

Eine wesentliche Anforderung zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit der Städte ist die Stärkung von Integration und Partizipation. „Dies bedeutet vor allem die Förderung der aktiven gesellschaftlichen Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an der kommunalen Selbstverwaltung,“ erläuterte Ulrike Hauffe,. „Dazu gehören neue Initiativen zur Gleichstellung von Frauen und Männern.“

Die Aufnahme dieses Grundsatzes in die Leipziger Erklärung ist für Ulrike Hauffe ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu mehr Gleichberechtigung von Frauen, denn sie entfaltet eine große Breitenwirkung auf die Arbeit von Städten und Gemeinden. Die kommunalen Frauenbeauftragten haben mit dieser Erklärung ein wichtiges Instrument in Händen, das sie für die Weiterentwicklung ihrer Arbeit im Interesse von Frauen nutzen können.