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Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa

Bremerhavener Kreuzfahrt-Terminal als „Safe Port“ zertifiziert


30.06.2004

Ab 1. Juli 2004 gelten auf dem Bremerhavener Kreuzfahrt-Terminal die Sicherheitsvorschriften nach dem ISPS-Code zur Abwehr bzw. Vermeidung terroristischer Angriffe. Dies haben der Senator für Wirtschaft und Häfen und die Terminal-Betreibergesellschaft Columbus Cruise Center Bremerhaven GmbH (CCCB) heute (Mittwoch, 30. Juni 2004) mitgeteilt. Danach sind alle Passagiere und ihr Gepäck wie auf internationalen Flughäfen zu kontrollieren. Der Kreuzfahrt-Terminal ist zu diesem Zweck mit Röntgengeräten für das Hand- und Kabinengepäck sowie Metalldetektoren für die Personenkontrolle ausgestattet worden.

Für die Kontrollaufgaben und die Zugangskontrolle der Kaje stehen qualifizierte Mitarbeiter einer zertifizierten Sicherheitsfirma zur Verfügung, die ihre Befähigung auf Flughäfen wie Frankfurt, München oder Hannover nachgewiesen hat. Die ISPS-Maßnahmen an der Columbuskaje sind in ein Gesamtsicherheitspaket für die bremischen Häfen eingebunden, das von der eigens eingerichteten Hafensicherheitsbehörde – Designated Authority (DA) – erarbeitet worden ist.

Bremens Häfensenator Hartmut Perschau: „Für die Kreuzfahrtpassagiere sollen die Kontrollen so bequem wie möglich durchgeführt werden.“ Voraussetzung dafür sei allerdings, dass die Gäste den Anweisungen des Sicherheitspersonals bei der Personen- und Handgepäckkontrolle unbedingt nachkommen, um Nachkontrollen zu vermeiden.

Ziel von CCCB ist es nach Angaben von Geschäftsführer Arno Hartog, die Abfertigung der Passagiere möglichst reibungslos und ohne größere Behinderungen zu organisieren und dabei maximale Sicherheitsstandards zu erfüllen.

Trotz großen Zeitdrucks konnten die Vorgaben des ISPS-Codes dank enger Zusammenarbeit von Hafensicherheitsbehörde und CCCB so professionell erfüllt werden, dass der Kreuzfahrt-Terminal ab 1. Juli 2004 als „Safe Port“ zertifiziert ist. Hartog: „Damit ist gewährleistet, dass Reedereien und Reiseveranstalter im Interesse der internationalen Schiffs- und Hafensicherheit den erforderlichen Service erhalten.“