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Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa

Studie belegt: Bremen im Ländervergleich auf dem zweiten Platz

30.07.2003

Bürgermeister Perschau: Ergebnis unserer konsequenten Strukturpolitik Prognose erwartet für 2004 weiteren Sprung Bremens nach vorn

Im Wirtschafts- und Häfenressort herrschte Freude, nachdem heute (30.7.2003) das Bundesländer-Ranking der Initiative für Neue Soziale Marktwirtschaft und der Wirtschaftswoche offiziell vorgestellt wurde. Danach liegt Bremen im Dynamik-Ranking mit 115,7 Punkten auf einem hervorragendem zweiten Platz Auf Platz 1 liegt mit 116 Punkten das Saarland. Auf den Plätzen 3 und 4 folgen Hessen (113,7 Punkte) und Rheinland-Pfalz (106,3 Punkte).

Bremens Wirtschafts- und Häfensenator, Bürgermeister Hartmut Perschau, sagte: „Ich freue mich über den zweiten Platz für Bremen und gratuliere dem Saarland zum ersten Rang. Mit nur 0,3 Punkten Unterschied ist das Ergebnis sehr knapp. Besonders erfreulich ist, wenn unsere Sanierungsanstrengungen überregional Anerkennung finden. Das gute Abschneiden Bremens im Ländervergleich ist das Ergebnis einer konsequenten Investitionspolitik, mit der die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen an der Weser deutlicht verbessert wurden.“

Laut der aktuellen Studie belegt Bremen beim Einzelindikator „Standort“ Platz 1 unter den Bundesländern. Aber auch bei den Indikatoren “Wohlstand“ (Platz 4) und „Arbeit“ (Platz 2) behauptet sich das kleinste Bundesland auf den vorderen Rängen. Eine Prognose für 2004 geht von einem weiteren Sprung Bremens nach vorn aus. „Die aktuelle Studie zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Diesen Weg werden wir zielgerichtet fortsetzen und Bremen Schritt für Schritt weiter zu einem leistungsfähigen, innovativen und modernen Wirtschaftsstandort auszubauen.“ Perschau hob das Motto der bremischen Sanierungspolitik „Sparen und Investieren“ hervor. „Wir sparen bei den konsumtiven Ausgaben und investieren in die Verbesserung der Wirtschafts- und Finanzkraft Bremens“, so der Bürgermeister

Erst im vergangenen Jahr wurde diese Investitionspolitik des Bremer Senats durch ein Gutachten der Prognos AG bestätigt. Nach dieser Analyse treten die Wirkungen des Investitionssonderprogramms (ISP) mit zeitlicher Verzögerung ein. Ausgelöste private Investitionen wirken danach erst nach etwa 15 Jahren in vollem Umfang. Dies zeigt sich besonders bei den maximalen Beschäftigungseffekten des ISP, die erst etwa im Jahr 2016 vollständig wirken. Im Jahr 2002 waren danach gerade etwa 14 % dieser maximalen Arbeitsplatzwirkungen des ISP erreicht. Zusammenfassend stellte Prognos fest, dass „weitreichende und nachhaltige Veränderungen im Land Bremen bewirkt werden konnten. (...) und zukünftig weitere nachhaltige Effekte erwartet werden dürfen.“

„Für die Sanierung unseres Bundeslandes brauchen wir einen langen Atem. Die heute vorgestellte Studie ermuntert uns, mit gleicher Kraft weiter zu machen“, sagte Perschau abschließend.