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Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen

Hafenplanung im Dialog mit der Wirtschaft

25.02.2003

bremenports ermittelt Entwicklungspotenzial des Bremer Industriehafens

Im Dialog mit der Wirtschaft haben Mitarbeiter der Hafengesellschaft bremenports jetzt eine Masterplanung für den Bremer Industriehafen eingeleitet. Im Auftrag von Wirtschafts- und Hafensenator Josef Hattig soll die Gesellschaft die Stärken und Schwächen des Industriehafens analysieren, geeignete Investitionsprojekte ermitteln und politische Entscheidungen zur Zukunftssicherung des Hafenareals hinter der Oslebshauser Schleuse vorbereiten.

Vor wenigen Tagen wurde eine Arbeits- und Steuerungsgruppe gegründet, der neben bremenports-Mitarbeitern die Vertreter wichtiger Unternehmen aus dem Industriehafen angehören. Dabei handelt es sich um R. Jan Akkermann (Weserport GmbH), Honorarkonsul Robert O. Drewes (Drewes Beteiligungs-GmbH), Bernhard Russel (Dreyer & Hillmann GmbH & Co.) sowie Herbert Wallner (Neptun Shipmanagement Transport GmbH & Co. KG).

bremenports-Geschäftsführer Jürgen Holtermann machte während der Auftaktveranstaltung deutlich, dass es bei der Weiterentwicklung des 370 Hektar großen Hafen-, Industrie- und Gewerbegebietes auf eine enge Zusammenarbeit mit den Industriehafen-Anliegern ankomme. Dies gelte vor allem, weil ein Großteil der Flächen im Industriehafen nicht der Stadtgemeinde Bremen, sondern traditionell den vor Ort tätigen Unternehmen gehöre. Dies gestalte die Planungen der öffentlichen Hand schwierig.

bremenports und Industriehafen-Unternehmer verabredeten, in den kommenden Monaten zunächst eine gemeinsame Bestandsaufnahme durchzuführen. Dabei werden die Hafenplaner alle Betriebe aufsuchen, um die Anlieger unter anderem nach ihren Entwicklungsplanungen zu fragen. Die umfangreiche Recherche wird in den bremenports-Masterplan Industriehafen einfließen. Im dritten Quartal 2003 will die Hafengesellschaft erste Ergebnisse präsentieren.

Senator Hattig: „Mit dem Industriehafen-Projekt gewinnt die Hafenplanung in Bremen-Stadt eine neue Qualität. Der enge Dialog mit der Wirtschaft steht dabei im Mittelpunkt.“ Man könne außerdem auf die guten Erfahrungen zurückgreifen, die bremenports bei der vor kurzem beendeten Masterplanung für den Automobilhafen Bremerhaven gemacht hat.