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Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa

Autohafen Bremerhaven legt erneut stark zu

28.10.2002

Hattig erwartet für 2002 ein 10-prozentiges Wachstum des Umschlags

Bremerhaven wird seine Spitzenposition unter Europas Automobilhäfen in diesem Jahr festigen. Bremens Wirtschafts- und Hafensenator Josef Hattig erwartet für 2002 ein et-wa 10-prozentiges Wachstum der Umschlagszahlen an den Auto-Terminals. Dies teilte Hattig im Vorfeld des am Dienstag (29. Oktober 2002) in der Hansestadt beginnenden Fachkongresses „Global Automotive Logistics“ (GAL) mit.


Die „Global Automotive Logistics“ gilt als führendes Forum der Automobillogistik. Die zweitägige Veranstaltung findet bereits zum dritten Mal im Bremer Congress Centrum statt – ein internationaler Treffpunkt der Branche. 20 namhafte Unternehmen nutzen das Forum als Fachmesse und präsentieren ihre Leistungsprofile. Dazu zählen Spediti-onen wie Danzas und Schenker sowie profilierte Hafendienstleister wie die BLG Lo-gistics Group und ihr Tochterunternehmen E. H. Harms.


Die „Global Automotive Logistics 2002“ gehört laut Hattig zu den besonders ambitionier-ten Veranstaltungen im Ausstellungs- und Konferenzangebot des Landes Bremen: „Der Standort ist gut gewählt. Zum einen bündelt Bremen mit dem Welthafen Bremerhaven als führendes europäisches Logistikzentrum für den Im- und Export von Automobilen ein großes Maß an Know-how und Erfahrung. Zum anderen ist der Zwei-Städte-Staat bei der Produktion von Fahrzeugen gut positioniert: Der Automobilbau mit dem größten privaten Arbeitgeber im Land Bremen bildet ein zentrales Element der hanseatischen Wirtschaft.“


Der Umschlag von Automobilen, ihre anspruchsvolle Veredelung in den Technikzentren sowie ihre professionelle internationale Verteilung sichern in Bremerhaven und Bremen inzwischen mehr als 3000 Arbeitsplätze. Die an der Wesermündung für europäische Abnehmer gelöschten Fahrzeuge sind in erster Linie für den deutschen Markt, aber auch für die Schweiz, Österreich, Ungarn und Tschechien bestimmt. Mit Exportautos aus Deutschland und anderen Teilen Europas, die via Bremerhaven verschifft werden, werden vor allem die Märkte in Nordamerika, Ostasien und Nahost bedient.


Hattig: „In den vergangenen 30 Jahren hat sich der Umschlag in der Seestadt auf zu-letzt (2001) 1,2 Millionen Fahrzeuge verzehnfacht. Um Bremerhaven auf weiteres Wachstum in diesem Marktsegment vorbereiten zu können, erarbeitet die Hafengesell-schaft bremenports zurzeit einen Masterplan für den Automobilumschlag in Bremerha-ven. Stärken und Schwächen des Standorts werden sorgfältig analysiert – die Grundla-ge für künftige Beschlüsse über erforderliche Investitionen in die Hafeninfrastruktur.“