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Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa

Nach achtmonatiger Bauzeit: Neue Klappbrücke an der Schleusenstraße für den Verkehr freigegeben


24.10.2002

In Bremerhaven sind die Arbeiten an der neuen Klappbrücke Schleusenstraße nach einer Bauzeit von knapp acht Monaten in den vergangenen Tagen beendet worden. Die moderne Brücke über den Verbindungskanal zwischen Neuem Hafen und Kaiserhafen I wurde am Donnerstag (24.10.2002) für den Straßenverkehr freigegeben.


Die Hafengesellschaft bremenports hatte im April 2001 mit der Planung der Brückenkonstruktion begonnen. Das Fundament der Brücke auf der Ostseite musste tiefgegründet werden. Dafür war es unter anderem erforderlich, 15 jeweils 36 Meter lange Stahlpfähle in den Boden zu rammen. Zu diesem Zweck mussten sechs Bohrungen durch zehn Meter hohes Mauerwerk vorgenommen werden. Insgesamt wurden 210 Kubikmeter Unterwasserbeton und 450 Kubikmeter Konstruktionsbeton verbaut. Die etwa 25 Meter lange und 12 Meter breite Brückenklappe wiegt zusammen mit den über 12 Meter hohen Pylonen und dem erforderlichen Ballast 344 Tonnen.


Wie Wirtschafts- und Hafensenator Josef Hattig weiter mitteilte, wird der Finanzrahmen für den Bau der neuen Klappbrücke exakt eingehalten. Für das Projekt waren 4,03 Millionen Euro nach Angaben des Senators 4,03 Millionen Euro bewilligt worden.


Die hydraulisch betriebene Waagebalken-Klappbrücke wird mit Hilfe moderner Elektronik gesteuert und überwacht. Die Anlage wurde mit einer speicherprogrammierten Steuerung ausgerüstet. Die Brücke wird vom zentralen Steuerstand der Nordschleuse fernbedient und überwacht. Dafür wurde ein Visualisierungssystem eingerichtet, das aus Rechneranlage und Monitorbildern besteht. Außerdem lässt sich die Brücke vom neuen Steuerstand Schleusenstraße bedienen. Aus Sicherheitsgründen ließ bremenports neben der Brücke Farbkameras und Kommunikationsanlagen – darunter eine Lautsprecheranlage – sowie Ampeln und Schranken installieren.