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Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa

Bremerhaven: Bericht zur Cherbourger Straße

26.06.2002

Bremerhaven: Senat nimmt Bericht zur Cherbourger Straße zur Kenntnis
Gutachten soll kurzfristig erstellt werden

Der Senat hat gestern (25.5.2002) einen Zwischenbericht zum kreuzungsfreien Ausbau der Cherbourger Straße in Bremerhaven zur Kenntnis genommen. Die Cherbourger Straße verbindet den Überseehafen und den Container-Terminal mit der Autobahn 27. Um einen optimalen Verkehrsfluss zu gewährleisten ist vorgesehen, sie kreuzungsfrei auszubauen. Hierzu waren in der Vergangenheit verschiedene Planungsvarianten entwickelt worden. Diese sollen nun durch einen externen Gutachter – das Büro Schnüll Haller und Partner in Hannover – untersucht werden. Dass heißt: die vorhanden Planungen werden überprüft, optimiert und gegebenenfalls weitere Alternativen untersucht.

Dr. Uwe Färber, Staatsrat beim Senator für Wirtschaft und Häfen: „Der leistungsgerechte Ausbau der Cherbourger Straße ist notwendig, um eine reibungslose Anbindung des Hafens und der angrenzenden Gewerbegebiete an den überregionalen Verkehr zu erreichen.“ Derzeit sei die Situation an der Cherbourger Straße problematisch, weil sie neben ihrer Hauptstraßenfunktion auch von zwei weiteren Hauptverkehrsstraßen gekreuzt werde.

Die Planungen ergaben, dass die Kosten für eine mögliche Tunnellösung sich fast verdoppeln würden. Anlässlich ihrer gemeinsamen Sitzung am 5. Februar 2002 beschlossen der Senat der Freien Hansestadt Bremen und der Magistrat der Stadt Bremerhaven deshalb, eine Arbeitsgruppe unter Beteiligung externer Gutachter einzusetzen. Die Arbeitgruppe hat inzwischen mehrfach getagt und mit dem Gutachter die Kriterien für die Untersuchung abgestimmt. Innerhalb von drei Monaten soll jetzt das Gutachten erstellt werden.

Das Land sei verpflichtet, seine Mittel konzentriert einzusetzen. Dabei müsste das finanziell Machbare mit den verschiedenen Interessenlagen in Einklang gebracht werden. „Für die Cherbourger Straße haben wir einen guten Kompromiss gefunden. Drei Monate sind für die Untersuchung der verschiedenen Planungsvarianten eine kurze Zeit“, sagte Dr. Färber abschließend.