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Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa

Hattig:Bremen will seinen Vorsprung in der mobilen Kommunikation ausbauen

19.06.2002

Bremen plant „Mobile Solution Center „

In Bremen soll ein neues Zentrum für Mobilfunkanwendungen entstehen. Für dieses „Mobile Solution Center“ haben die Wirtschaftsförderungsausschüsse heute (19.6.02) Planungsmittel bereit gestellt. Unternehmen werden im „Mobile Solution Center“ ein umfassendes Serviceangebot zu allen Fragen der Anwendungsentwicklung in der mobilen Kommunikation finden. Um eine optimale Vernetzung zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Nutzern zu gewährleisten, ist vorgesehen, ein neues, attraktiv gestaltetes Gebäude mit technischer Infrastruktur im Technologiepark Universität zu errichten.

Bremens Wirtschafts- und Hafensenator Josef Hattig: „Das Bundesland Bremen positioniert sich überregional weiter als attraktiver Standort für mobile Kommunikation. Der Erfolg der zukünftigen Mobilfunktechnologien ist entscheidend mit der Entwicklung neuer, innovativer Anwendungen verbunden. Ein neues ‚Mobile Solution Center’ nutzt die Chancen, Unternehmen zu akquirieren.“

Die Konzeption des „Mobile Solutions Center“ kombiniert die Elemente eines Forschungs-, Technologie- und Gründerzentrums. Vor allem spricht es unterschiedliche Zielgruppen an: nationale und internationale Unternehmen ebenso wie "Start-Ups", Universitäten oder Forschungseinrichtungen. Dafür stellt das neue Zentrum optimale Arbeitsbedingungen zum "mobilen" Arbeiten bereit. Die technische Ausstattung wird die aktuellen Anforderungen berücksichtigen sowie Tests und Simulationen ermöglichen.

Hattig: „Das Land hat eine gute Ausgangssituation bei der Anwendungsentwicklung für Mobilfunk. Mit dem ‚Mobile Solution Center‘ will Bremen seinen Vorsprung auf diesem Sektor ausbauen.“

Für das weitere Vorgehen wird die BIA Bremer Innovations-Agentur GmbH, eine Tochtergesellschaft der BIG Bremer Investitions-Gesellschaft mbH, zunächst ein Projektteam einrichten, das ein detailliertes inhaltliches Konzept erarbeitet. Im Mittelpunkt steht dabei das Nutzungskonzept. Dies soll vor allem die Frage klären, ob und inwieweit private Investoren für das Projekt gewonnen werden können. Das „Mobile Solution Center“ ist absehbar erst innerhalb der nächsten 30 Monate zu realisieren. Bremen will seinen Vorsprung als Mobilfunkstandort jedoch unabhängig davon frühzeitig ausbauen. Deshalb sollen auch Möglichkeiten untersucht werden, wie interessierte Unternehmen vorübergehend an alternativen Standorten angesiedelt werden können.

Für die Planung haben die Wirtschaftsförderungsausschüsse Mittel in Höhe von insgesamt

€ 2.128.236 für die Jahre 2002 und 2003 bereitgestellt.