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Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa

Bremen bewirbt sich als Austragungsort um die Chorolympiade 2004

05.02.2002

Bremen - das hat der Senat heute (5.2.2002) beschlossen - wird sich offiziell um die Austragung der Chorolympiade 2004 bewerben. Dieser größte internationale Chorwettbewerb wird im Jahr 2004 zum dritten Mal ausgetragen und soll nach Linz/Österreich (2000) und Pusan/Südkorea (2002) in Deutschland stattfinden. Neben dem erwarteten überregionalen Medieninteresse und dem positiven Imagegewinn wird die Veranstaltung vor allem zu etwa 150.000 zusätzlichen Übernachtungen in Bremen führen.

Wirtschafts- und Häfensenator Josef Hattig: “Die Chorolympiade bietet die Gelegenheit, im Sommer 2004 eine Großveranstaltung in Bremen durchzuführen. Sie ergänzt das touristische Angebot Bremens. Außerdem hat das Land die Chance, sich überregional einer großen Öffentlichkeit als attraktiver und weltoffener Standort zu präsentieren”. Bremen und Bremerhaven hätten nach wie vor Nachholbedarf bei überregional wirksamen Dienstleistungen, für die der Tourismus eine Ankerfunktion habe.

Die Chorolympiade ist ein internationaler Wettbewerb, bei dem 400 bis 500 Chöre aus aller Welt in verschiedenen Disziplinen der Chormusik gegeneinander antreten. Insgesamt rechnen die Veranstalter mit rund 15.000 Teilnehmern aus 60 Ländern, die in 25 Kategorien vom sakralen Chorgesang bis zu Jazz und Folklore ihre jeweils Besten ermitteln. Abgerundet wird das 10-tägige Programm durch Galakonzerte und Vorträge. Die Veranstaltung wurde im Jahr 2000 erstmalig im österreichischen Linz ausgetragen und findet in diesem Jahr in Korea statt. Zahlreiche Städte hatten sich als Austragungsort für die Chorolympiade 2004 in Deutschland beworben. Nach erfolgreichen Vorgesprächen konkurriert Bremen in der Endrunde nun noch mit Stuttgart und Saarbrücken.

Der Senator für Wirtschaft und Häfen wird, in enger Abstimmung mit dem Magistrat der Stadt Bremerhaven, zusammen mit der Bremer Marketing GmbH (BMG) und der Hanseatischen Veranstaltungsgesellschaft mbH (HVG) die weiteren Verhandlungen führen und zu gegebener Zeit die Wirtschaftsförderungsausschüsse zu befassen.

”Bremen verfügt mit Stadthalle, Congresscentrum, Glocke und Dom über geeignete Veranstaltungsorte für diese Veranstaltung”, sagte Senator Hattig abschließend.