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Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen

Bremens Mobilfunkstrategie in Brüssel erfolgreich

28.01.2002

Zur heute (28.01.02) veröffentlichten Entscheidung der Europäischen Kommission, „innovative Maßnahmen“ im Land Bremen mit 1 Millionen € zu fördern, erklärt Wirtschafts- und Häfensenator Josef Hattig: „Das Land Bremen hat sich erneut als innovativer Standort in Europa positioniert. Es nutzt gezielt die Wachstumschancen der Informations-, Telekommunikations- und Medienwirtschaft.“ Dies sei jetzt durch die EU anerkannt worden.

Für das Programm stehen insgesamt 2 Mio. € zur Verfügung (EU-Beteiligung: 1 Mio. €; öffentlicher Sektor: 1 Mio. €; Privatwirtschaft: 0,03 Mio. €). Es steht im Zusammenhang mit der Strategie, das kleinste Bundesland zu einem führenden Entwicklungsstandort für UMTS-Anwendungen zu auszubauen. Im Rahmen dieser Strategie werden kleine und mittlere Unternehmen bei der Vorbereitung auf den Einsatz der neuen Mobilfunkgeneration gefördert. In den Bereichen „mobile business“, „Gesundheit“ sowie „Informations- und Bürgerdienste“ sollen innovative Produkte und Dienstleistungen für die Mobilkommunikation entwickelt werden. In Veranstaltungen und Workshops werden kleine und mittlere Unternehmen außerdem über die Anwendungsmöglichkeiten und Wertschöpfungspotentiale der neuen Technologien informiert.

Das Programm hat eine enge Wechselwirkungen mit den Strategien zur wirtschaftspolitischen Entwicklung der „Informationsgesellschaft“ im Land Bremen, die aus dem europäischen Ziel-2-Programm gefördert werden.

Dem Wirtschaftsressort ist es mit dem jetzt bewilligten Geld erneut gelungen, erfolgreich in Brüssel Mittel für den Strukturwandel im Zwei-Städte-Staat einzuwerben. Erst Anfang Dezember hatte die Europäische Union dem Antrag des Ressorts entsprochen und Mittel aus dem Förderprogramm Urban II-Programm rund 10 Millionen € für Bremerhaven bewilligt. Außerdem erhält das Land Gelder aus der für den Zeitraum 2000 bis 2006 rund 110 Millionen € aus der Ziel-2-Förderung.