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Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa

Erfolg für Schiffbau in Bremerhaven Senator Hattig informierte sich über die „Norwegian Sun“

30.08.2001

Der Senator für Wirtschaft und Häfen, Josef Hattig, hat sich heute (30.08.01) bei der Lloyd Werft Bremerhaven GmbH über die Fertigstellung des neuen Kreuzfahrtschiffes „Norwegian Sun“ informiert. Dabei hob er die hervorragende Arbeit der Lloyd Werft hervor. „Die erneute termingerechte Ablieferung dieses High-Tech-Produktes beweist die hohe Kompetenz Bremerhavens im Schiffbau“, erklärte Hattig.

Im übrigen verwies Hattig auf den Anteil des Bundeslandes Bremen an dem Schiffsneubau. Für die „Norwegian Sun“ hatte der Senat eine Bürgschaft übernommen sowie nahezu 30 Millionen DM an öffentlichen Mitteln aufgebracht. Hattig: „Mit der Förderung hat das Land einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung zahlreicher Arbeitsplätze auf der Werft und in Zulieferbetrieben geleistet.“ Auch zukünftig stehe der Senat zum Schiffbau in Bremerhaven. Aktuell seien 80 Millionen DM für neue Schiffbauvorhaben in der Seestadt bereitgestellt. Damit habe man mögliche Aufträge bis 2003 finanziell gesichert. Dies sei nicht zuletzt wegen der Haltung des Bundes, lediglich für ein Drittel der benötigten Mittel aufzukommen, ein deutliches Signal des Senats. Bremen setze sich allerdings dafür ein, zu der ursprünglichen Kostenteilung (50 % Bund, 50 % Länder) zurückzufinden.

Vor dem Hintergrund des Wegfalls auftragsbezogener Beihilfen für den Schiffbau in Europa stehen die Werften angesichts anhaltender Wettbewerbsverzerrungen auf dem Weltmarkt vor großen Problemen. Diese seien vor allem durch entsprechende Maßnahmen der Europäischen Kommission zu lösen. Der Bundesregierung und dem Koordinator für die maritime Wirtschaft, Staatssekretär Dr. Gerlach, komme dabei eine entscheidende Rolle gegenüber Brüssel zu. Der Bund müsse vernünftige Rahmenbedingungen gewährleisten.