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Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa

MS "Senator" 20 Jahre alt: Fahrgastschiff des Senats nahm seit 1979 mehr als 100.000 Gäste an Bord

10.08.1999

MS "Senator" feiert Geburtstag: Das Fahrgastschiff des Senats der Freien Hansestadt Bremen wurde vor 20 Jahren in Betrieb gestellt. Seit 1979 haben mehr als 100.000 Gäste die Einladung auf die Barkasse angenommen. Eine Hafen-, Wirtschafts- und Standortwerbung mit besonderer, weil maritimer Note.

Kaum jemand kann sich bis heute der Anziehungskraft eines Hafens entziehen – ein Grund mehr für den Senator für Wirtschaft und Häfen, die Senatsbarkasse immer dann einzusetzen, wenn es darum geht, ausgewählten Gästen der Landesregierung bei Empfängen und Bremen-Präsentationen eine unverwechselbare Atmosphäre zu bieten. Doch Fahrten auf Einladung des Senats machen nur etwa zehn Prozent aller Fahrten aus. Im Regelfall wird die Senatsbarkasse von Unternehmen aus Bremen und Bremerhaven gebucht, die ihren Kunden und Geschäftspartnern ein besonderes Erlebnis bieten wollen.

Die "Richtlinien über die Vergabe der Senatsbarkasse" sind eindeutig. Sie legen fest, dass die "Senator" nur dann genutzt werden darf, wenn die Fahrt repräsentativen und protokollarischen Zwecken dient oder der Werbung für den Wirtschaftsstandort Bremen/Bremerhaven und seine Häfen zu gute kommt. Firmen dürfen das Schiff mieten, Privatpersonen dagegen nicht. Uwe Will vom Senator für Wirtschaft und Häfen, der den Einsatz der Barkasse koordiniert: "Wer an Bord eine Hochzeit oder einen Geburtstag feiern will, ist bei uns an der falschen Adresse. Wir verweisen bei solchen Anfragen grundsätzlich an private Anbieter. Damit stellen wir sicher, dass der Schreiber-Reederei, dem Verein 'Hal-Över' und anderen keine staatliche Konkurrenz gemacht wird."

MS "Senator" wird vor allem im Land Bremen eingesetzt. Die Senatsbarkasse ist ständiger Gast bei wichtigen maritimen Veranstaltungen wie der "Sail" in Bremerhaven und der Maritimen Woche in Bremen-Stadt. Gelegentlich nimmt das Schiff aber auch Kurs auf andere Regionen. Bei der Kieler Woche wird es einmal im Jahr für Gästefahrten eingesetzt.

Viel Anklang fanden auch Hafenpräsentationen, die MS "Senator" vor einigen Jahren mehrfach in eine Reihe von Rheinhäfen führten. Dort standen zahlreiche Fahrten mit wichtigen Kunden der Bremischen Häfen auf dem Programm. Will: "So etwas kommt gerade bei Gästen aus dem Binnenland immer sehr gut an – eine ausgezeichnete Gelegenheit für die Hafenwerber, bestehende Kontakte zu vertiefen und neue Verbindungen zu industriellen Verladern und Spediteuren aufzubauen."

Auf der Senatsbarkasse finden bis zu 38 Passagiere Platz. Das Schiff ist 26 Meter lang und 6,44 Meter breit. Zwei Motoren mit jeweils 350 PS Leistung sorgen für eine Geschwindigkeit von 12,5 Knoten. Bei MS "Senator" handelt es sich um ein Binnenfahrgastschiff, das Passagiere nur im Bereich bis zur Seegrenze (knapp nördlich vor Bremerhaven) mitnehmen darf.

Schiffsführer Herbert Garlich und Maschinist Bernd Tillwick haben auf ihren Fahrten manche interessante Persönlichkeit kennengelernt. Zu den prominentesten Gästen zählte vor Jahren der König von Tonga. Der Staatsgast ließ sich unterwegs ausführlich über die Bremischen Häfen informieren. Zuvor hatte man einen extrabreiten und besonders stabilen Stuhl für den äußersten korpulenten Monarchen an Bord gehievt...

Guter Service ist auf dem Schiff traditionell selbstverständlich. Will: "Die Barkasse ist eine wichtige Repräsentantin Bremens. Traditionell achten wir darauf, daß den Gästen an Bord bremische Produkte angeboten werden." Ob Bier oder Fisch, ob Kaffee oder Tee – was Senat und Firmen ihren Passagieren auf der MS "Senator" servieren, stammt ausschließlich aus dem Land Bremen.


Firmen, die daran interessiert sind, die MS "Senator" zu buchen, können sich an Andrea Vasterling vom Senator für Wirtschaft und Häfen – Bereich Häfen – wenden (Kirchenstraße 4/5a, 28195 Bremen, Tel. 0421 / 361-2235, Fax 361-4979, e-mail: avasterling@hva.bremen.de).