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Sonstige

Bürgermeister Sieling bei den Wohlfahrtsverbänden

08.09.2015

Zu ihrem diesjährigen Empfang konnte die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Bremen (LAG) am vergangenen Montag (07.09.2015) prominenten Besuch begrüßen. Bremens Bürgermeister Carsten Sieling nahm zusammen mit Sozialsenatorin Anja Stahmann und Gesundheitssenatorin Eva Quante-Brandt an der gut besuchten Veranstaltung teil.

Auf dem Empfang standen die sozialpolitischen Vorhaben der neuen Legislaturperiode im Vordergrund. LAG-Vorstandssprecher Arnold Knigge hob in seinen einleitenden Bemerkungen die großen Anstrengungen der Wohlfahrtsverbände um die Integration von Flüchtlingen, um mehr Kitaplätze für unter Dreijährige und um die Absicherung der sozialen Infrastruktur in Bremen und Bremerhaven hervor. Die Wohlfahrtsverbände erwarteten von der Politik nachhaltige Initiativen auf diesen Feldern. Zugleich betonte er, dass die Verbände ein konstruktiver Partner der Bremer Politik bleiben werden.

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Dr. Burkhard Schiller, Wolfgang Luz (LAG-Koordinatoren des Vorstands), Senatorin Anja Stahmann, Bürgermeister Carsten Sieling, Senatorin Eva Quante-Brandt sowie Dr. Arnold Knigge (Vorstandssprecher LAG)

Bürgermeister Sieling dankte den Verbänden für ihre engagierte Arbeit. "Sie sind für den sozialen Zusammenhalt und das Gemeinwesen in unseren beiden Städten von zentraler Bedeutung." Vor dem Hintergrund der an diesem Tag in Bremen angekommenen Flüchtlinge schilderte Carsten Sieling seine Eindrücke von zwei Besuchen in den Flüchtlingsunterkünften am Nachmittag. Die finanziellen Zusagen des Bundes seien zwar erfreulich, "wir brauchen aber einen strukturellen Mechanismus, der die Entlastungszahlungen des Bundes an die steigenden Flüchtlingszahlen anpasst", so der Bürgermeister.

Er kündigte zudem große Anstrengungen des Senats in der Sozialpolitik an, trotz der schwierigen Rahmenbedingungen im Bremer Haushalt. Ziel sei es u.a., den Kitaausbau sowohl für U3 als auch für Ü3 zügig voran zu bringen. Hierzu gehöre auch die schnelle organisatorische Aufstellung des neuen Ressorts. So könne man mehr Betreuungsplätze für Kinder besonders in sozial belasteten Stadtteilen und mehr Qualität in den Einrichtungen schaffen.

Bürgermeister Sieling warb bei allen Beteiligten dafür, weiter engagiert mitzuarbeiten, um das Beste für Bremen und Bremerhaven auf den Weg zu bringen.

Foto: LAG Bremen