Sie sind hier:

Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa

Bremerhaven-Beauftragte Sibylle Winther zieht positive Zwischenbilanz

11.08.2000

„Wir sind in Bremerhaven auf dem richtigen Weg“ - Seit Mitte 1999 wurden über 100 Millionen DM für die Seestadt zur Verfügung gestellt

„Ein Jahr nach der Neuwahl des Senats kann sich die Leistungsbilanz der Großen Koalition für Bremerhaven sehen lassen.“ Mit diesen Worten hat die Staatsrätin und Bremerhaven-Beauftragte beim Senator für Wirtschaft und Häfen, Sibylle Winther, am 11. August 2000 eine positive Bilanz für die Seestadt gezogen.

Es seien wichtige Akzente für die wirtschaftliche Entwicklung des Standorts Bremerhaven gesetzt worden, sagte Frau Winther. „So haben die Wirtschaftsförderungsausschüsse des Landes für die Bremerhavener Wirtschaftsförderung von Juli 1999 bis Juni 2000 über 100 Millionen DM zur Verfügung gestellt“, betont die Staatsrätin.

Als Maßnahmen von besonderer Bedeutung nannte Staatsrätin Winther:

  • Fortschreibung des Status quo Bremerhavens im Rahmen der Programmverlängerung der Gemeinschaftsaufgabe regionale Wirtschaftsförderung. Damit besteht die Möglichkeit, die Wirtschaftsförderung in Bremerhaven auf hohem Niveau fortzusetzen.

  • Sicherung der Finanzierung der Innenstadtentwicklung Bremerhavens (rund 64,9 Millionen DM).

  • Abschluss der Vorbereitungen für eine Teilnahme Bremerhavens an der EU-Gemeinschaftsinitative URBAN mit der planerischen Vorbereitung des neuen „Flaggschiffprojekts“ Technologiepark für Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnologie am Neuen Hafen.

  • Abfluss von 20 Millionen DM in 1999 im Rahmen der Aufwertung des Gebietes Alter Hafen / Neuer Hafen mit einem Gesamtvolumen von 172 Millionen DM.
  • Ausbau Bremerhavens auf dem Gebiet der Biotechnologie als innovativer Standort der Lebensmittelwirtschaft. Das Labor für Lebensmittelsensorik, eine in Norddeutschland einzigartige Einrichtung (1,2 Mio. DM Investitionsvolumen), wurde im Februar 2000 eröffnet.
  • Erfolgreiche Teilnahme der Länder Bremen und Niedersachsen, unter der Federführung des zum Technologie Transfer Zentrum gehörenden Bremerhavener Instituts für Lebensmitteltechnologie (BILB), an dem Bundeswettbewerb “Bioprofile“ mit dem Thema „funktionelle Lebensmittel aus dem Meer“. Mit dieser Initiative wird die Lebensmittelindustrie in der Region gestärkt.
  • Planung eines Biotechnologiezentrum durch die Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung BIS. Die abschließende Entscheidung über den Bau soll im Herbst 2000 getroffen werden.
  • Freigabe von 4,75 Millionen Mark durch die Wirtschaftsförderungsausschüsse (WFA) für das Projekt eines neuen Gründerzentrums für das Bauhandwerk in der Rudloffstraße.
  • Revitalisierung der Gewerbebrache Geeste-Metallbau-Gelände (3,02 Millionen Mark für die erste Baustufe), sowie Einleitung der Altlastensanierung des ehemaligen Rickmers-Gelände.
  • Bewilligung von Planungsmitteln (6 Millionen Mark) für den Ausbau der Cherbourger Straße. Dadurch soll eine verbesserte Anbindung von Carl-Schurz-Areal und Häfen geschaffen werden.
  • Bereitstellung von Mitteln (WFA) für die
    - Herrichtung von Ansiedlungs- und Erweiterungsflächen auf dem Carl-Schurz-Gelände (rund 4,4 Millionen DM).
    - Erweiterung des Gewerbegebietes an der Van-Heukelum-Straße (rund 2,6 Millionen DM).
    - Verbesserung der Verkehrsverbindung des Gewerbegebietes Weißenstein (rund 1,2 Millionen DM).