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Der Senator für Justiz und Verfassung

Umzug der Gerichte in das Justizzentrum Am Wall in Rekordzeit abgeschlossen

09.07.2004

Nach nur neun Tagen ist der Umzug des Finanzgerichts, des Verwaltungs- und Oberverwaltungsgerichts, des Sozialgerichts und der Zweigstelle Bremen des Landessozialgerichts Niedersachsen-Bremen in das neue Justizzentrum im ehemaligen Polizeihaus Am Wall abgeschlossen. Am Mittwoch hat bereits die erste Sitzung eines der Gerichte Am Wall stattgefunden. Den schnellsten Umzug hat das Finanzgericht geschafft: Für die komplette Verlagerung von der Schillerstraße zum Wall hat das Gericht nur einen Tag gebraucht.

Insgesamt sind etwa 100 Büros mit Inventar und EDV-Ausstattung umgezogen. Akten und Bücher mit mehr als 3 Kilometern Regalfläche mussten verpackt, transportiert und wieder aufgebaut werden.

Die Gerichte belegen jetzt die 3. bis 6. Ebene des ehemaligen Polizeihauses. Erreichbar sind sie über einen neuen Eingang in der Buchtstraße. Fahrstuhl und Treppe führen zum gemeinsamen „Service-Point“ in der 3. Ebene, der als Anlaufstelle für die Finanz-, die Sozial- und die Verwaltungsgerichtsbarkeit dient. Der Service-Point ist unter der gemeinsamen Telefonnummer 361-10161 zu erreichen.

Der Justizsenator, Bürgermeister Dr. Henning Scherf, spricht den am Umzug Beteiligten ein großes Kompliment aus: „Es ist mit einer exzellenten logistischen Leistung gelungen, die Funktionsfähigkeit der Gerichte in der Zeit des Umzugs fast ohne Unterbrechung aufrecht zu erhalten.“ Und: „Mit dem Justizzentrum leistet die Justiz einen wichtigen Beitrag zur städtebaulichen Verbindung zwischen der Innenstadt und dem Viertel. In einem nächsten Schritt wollen wir weitere Gerichte an diesen Standort bringen. Dem Hanseatischen Oberlandesgericht, dem Landesarbeitsgericht und dem Arbeitsgericht möchten wir in den an das Polizeihaus anschließenden Gebäuden Am Wall 197 bis 199 eine neue gute Adresse in der Innenstadt geben. Mit dieser räumlichen Konzentration von Gerichten schaffen wir eine in der Bundesrepublik bisher einzigartige Bündelung gerichtlicher Dienstleistungen und kurze Wege für die für die Bürgerinnen und Bürger.“