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Der Senator für Inneres

Beherbergungsgewerbe und Gewerbeanmeldungen: Rückblick auf das Jahr 2006

26.02.2007

Das Statistische Landesamt teilt mit:

2006 konnte das Beherbergungsgewerbe des Landes Bremen wieder eine Steigerung sowohl bei den Ankünften (827 607, +4,9 %) als auch bei den Übernachtungen (1 469 454, +6,8 %) verbuchen. Die Besucher blieben durchschnittlich 1,8 Tage. Darunter waren 172 168 (+7,6 %) ausländische Gäste mit insgesamt 349 080 Übernachtungen (+14,6 %).

Die Stadt Bremen besuchten insgesamt 557 702 deutsche Gäste, das entspricht einem Zuwachs von + 5,3 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Sie bescherten uns 948 602 Übernachtungen mit einem Plus von 5,8 %. Bei den ausländischen Gästen wurden insgesamt 155 720 Ankünfte (+ 9,8 %) mit 310 094 (+15,3 %) Übernachtungen gezählt. Einen besonders hohen Anstieg zeigten die Besucherzahlen aus Island mit 344 Ankünften und 742 Übernachtungen sowie aus Ungarn mit 1 212 Ankünften und 2 286 Übernachtungen.

Bremerhaven konnte die guten Ergebnisse des Vorjahres mit insgesamt 114 185 (-3,1 %) Ankünften nicht ganz erreichen, schaffte aber trotzdem bei den 210 758 Übernachtungen ein leichtes Plus von 0,2 %. Ausschlaggeben dafür waren die Gäste aus dem Ausland, die mit 16 448 Ankünften (-9,7 %) immerhin noch 38 986 Übernachtungen einbrachten und somit für eine Steigerung von +9,9 % sorgten. Deren durchschnittliche Aufenthaltsdauer belief sich auf 2,4 Tage.

Hohe Fluktuation von Klein-Gewerbetreibenden in 2006

Im Jahr 2006 hat die Zahl der Gewerbeanmeldungen im Lande Bremen mit 6 625 Meldungen um +6,9 % gegenüber dem Vorjahr zugenommen. Dieser Zuwachs ist vor allem auf die Neugründungen von Kleinunternehmen und Nebenerwerbsbetriebe zurückzuführen, die um +11,5 % gegenüber 2005 zugenommen haben. Dazu zählen auch die sog. Ich-AGs. Neugründungen von Betrieben, bei denen von einer größeren wirtschaftlichen Substanz ausgegangen werden kann, sind um -14,0 % zurückgegangen.

Die Zahl der Gewerbeabmeldungen nahm in 2006 mit 5 596 registrierten Meldungen um +5,3 % gegenüber 2005 zu. Dieser Zuwachs ist vor allem auf die Zahl der vollständigen Aufgaben zurückzuführen, die mit 4 848 Meldungen um +7,0 % angestiegen sind. Für den Anstieg der Abmeldungen sind vor allem Kleinunternehmen und Nebenerwerbsbetriebe verantwortlich, die im Jahre 2006 3 699 Abmeldungen angezeigt haben. Betriebe, bei denen von einer größeren wirtschaftlichen Substanz ausgegangen werden kann, haben in 1 149 Fällen ihre Tätigkeit eingestellt und damit -2,8 % weniger als noch in 2005.

http://www.statistik.bremen.de/

Hinweis für Redaktionen:
Weitere Informationen gibt Martina Sillmann, Telefon 361-69 21.