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Der Senator für Inneres

Bremer Polizei koordiniert Funkstreifen per GPS-Signal

23.06.2006

Innensenator Röwekamp: Über 50 Einsatzwagen fahren nun mit modernster Technik

Per Satellitenortung schickt die POLIZEI Bremen ihre Fahrzeuge künftig noch schneller zum nächsten Einsatzort. Bürgermeister Thomas Röwekamp, Senator für Inneres und Sport, und Polizeipräsident Prof. Eckard Mordhorst stellten das neue System heute in einem Pressetermin gemeinsam mit T-Systems der Öffentlichkeit vor. Die Geschäftskundensparte der Deutschen Telekom erweiterte das bestehende Einsatzleitsystem um die GPS-Komponente und rüstete hierzu mehr als 50 Streifenwagen der Schutzpolizei mit entsprechender sog. Tetra-Funktechnik aus. „Uns ist damit ein technischer Quantensprung für die POLIZEI Bremen gelungen“, betonte Bürgermeister Röwekamp.

Mit Hilfe amerikanischer GPS-Satelliten (Global Positioning System) übermitteln die Streifenwagen ihren Standort. Diese Informationen werden über ein privates Digitalfunknetz zum Lagezentrum übertragen. Dort sehen die Beamtinnen und Beamten erstmals auf einer elektronischen Straßenkarte, wo sich ihre Kolleginnen und Kollegen derzeit befinden.

„Bislang musste die Leitstelle zuerst per Funk anfragen, ob eine Streifenwagen in der Nähe ist. Nun können wir es auf dem Bildschirm sehen und wertvolle Zeit sparen“, erläuterte Innensenator und Bürgermeister Röwekamp die Vorteile des Systems, das jeweils den nächstgelegenen Einsatzwagen vorschlägt. Zudem dient die Lösung dem Schutz der Funkwagenbesatzungen, da auch die Verstärkung im Notfall schneller an den Standort der Kolleginnen und Kollegen herangeführt werden kann. Ferner kann durch die neue Technik eine optimale Fahrzeugverteilung im Einsatzraum gewährleistet werden – eine wichtige Voraussetzung, um bei Einsätzen der Dringlichkeitsstufe 1 innerhalb von acht Minuten vor Ort zu sein.