Sie sind hier:
  • Röwekamp: Polizei im Land Bremen geht entschieden gegen Organisierte Kriminalität vor

Der Senator für Inneres

Röwekamp: Polizei im Land Bremen geht entschieden gegen Organisierte Kriminalität vor

26.04.2006

In den vergangenen 5 Jahren 191 Festnahmen und 2,5 Millionen Euro Gewinnabschöpfung

In den vergangenen fünf Jahren hat die Bremer Kriminalpolizei 39 Verfahren aus dem Bereich der Organisierten Kriminalität bearbeitet, dabei 191 Täter festgenommen und über 2,5 Millionen Euro Vermögenswerte beschlagnahmt. Diese Zahlen des Landeskriminalamtes aus dem Bereich der Organisierten Kriminalität (OK) nannte Bremens Senator für Inneres und Sport, Bürgermeister Thomas Röwekamp, während der heutigen (26. April) Sitzung der staatlichen Deputation für Inneres in Bremerhaven.

„Diese Zahlen widerlegen auch ganz klar die von der Opposition geäußerte Kritik, im Land Bremen würde die Organisierten Kriminalität nicht konsequent bekämpft“, betonte Röwekamp. „Wer wie Vertreter der Bündnisgrünen die Legalisierung von Drogen oder die ‚Entkrimiminalisierung’ der Rauschgifthändler fordert, der wirkt auch auf dem Gebiet der Bekämpfung der Organisierten Kriminalität einfach unglaubwürdig!“

Der Innensenator: „Die Polizei im Land Bremen geht auch weiterhin entschieden gegen Organisierte Kriminalität, ihre Strukturen und Erscheinungsformen vor.“ Dies umfasse nicht nur den Bereich des Rauschgifthandels, sondern beispielsweise auch Autoschieberei und Frauen-/Menschenhandel. Röwekamp verwies darauf, dass die Bremer Polizei seit Jahren bereits regelmäßig ein OK-Lagebild erstellt und ebenfalls seit Jahren eine eigens eingerichtete OK-Dienststelle für spezifische Kriminalitätsformen (z.B. Kfz.-Sachdelikte) zuständig ist. Eine enge Zusammenarbeit mit den Sonderdezernenten bei der Staatsanwaltschaft Bremen findet ebenso statt wie ein enger Austausch mit anderen OK-Dienststellen bei den Landeskriminalämtern in Deutschland. So konnten im Ergebnis immer wieder auch größere OK-Verfahren bearbeit und zur Anklage gebracht werden.


Zuvor hatte Polizeipräsident Eckard Mordhorst den Mitgliedern der Innendeputation über den Stand der Ermittlungen zu den gewalttätigen Auseinandersetzungen im Drogenhändlermilieu berichtet. Bürgermeister Thomas Röwekamp dankte ausdrücklich der Polizei für die raschen Ermittlungserfolge der vergangenen Tage. Unter einem außerordentlich hohen Einsatzdruck ist es der Polizei gelungen, neben den Beteiligten an der Messerattacke im „Born-Eck“ in kurzer Zeit auch in den Fällen der sog. „Steinewerfer“ sowie der Vergewaltigung eines Jungen die Tatverdächtigen zu ermitteln und Haftbefehle zu erwirken.