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Der Senator für Inneres

Innensenator Röwekamp stellt Verkehrsunfallentwicklung im Lande Bremen vor

05.10.2005

Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik verzeichnet positive Trends für das erste Halbjahr 2005 – Verkehrstipps für die dunklere Jahreszeit

Der Senator für Inneres und Sport, Bürgermeister Thomas Röwekamp, hat heute (5.10.) im Rahmen einer Pressekonferenz die Verkehrsunfallzahlen für das erste Halbjahr 2005 vorgestellt. Dabei appellierte Röwekamp an mehr Rücksicht und Vorsicht im Straßenverkehr und gab Sicherheitstipps für die dunklere Jahreszeit.

Im Verhältnis zur Entwicklung in der 1. Jahreshälfte 2004 ist im 1. Halbjahr 2005 ein leichter Anstieg der Verkehrsunfallzahlen im Land Bremen zu verzeichnen, was insbesondere auf die Entwicklung der Sachschadensunfälle in Bremerhaven (Steigerung von 1752 auf 1957 in der Seestadt) zurückzuführen ist. In der Stadt Bremen ging die Zahl leicht zurück (2004: 6912; 2005: 6873). Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden und die Zahl der Verunglückten ist dagegen rückläufig. Dafür ist ein Anstieg der Verkehrsunfälle mit Sachschäden zu registrieren.


Hauptunfallursachen sind nach wie vor nicht angepasste Geschwindigkeit und mangelnder Abstand. Die Maßnahmen der Polizei Bremen und der Ortspolizeibehörde Bremerhaven konzentrieren sich daher auch auf eine konsequente und flächendeckende Geschwindigkeitsüberwachung und zeigen Wirkung: „Wir sind mit der Strategie der konsequenten Verkehrsüberwachung auf dem richtigen Weg. So können wir die gefahrenen Durchschnittsgeschwindigkeiten in den beiden Städten senken und einen unmittelbaren Beitrag zur Verkehrssicherheitsarbeit leisten, betonte Bürgermeister Thomas Röwekamp.


Der Senator für Inneres und Sport bemüht sich im Rahmen der strategischen Schwerpunktsetzung besonders um die Reduzierung der schweren Verkehrsunfallfolgen und den Schutz schwächerer Verkehrsteilnehmer. Erreicht werden soll dies im Rahmen der polizeilichen Verkehrsunfallbekämpfung vor allem durch eine konsequente Verkehrsüberwachung und eine qualifizierte Verkehrssicherheitsberatung, insbesondere zur Verbesserung des regelkonformen Verhaltens.


Innensenator Röwekamp: „Wir ‚bleiben dran’ und werden uns bemühen, die bisherigen Erfolge vor allem durch konsequente Verkehrsüberwachung, Grundlagenarbeit an Schulen und Abbau weiterer Brennpunkte auszubauen. Wir werden versuchen, die schwächeren Verkehrsteilnehmer zu stärken und die Unfallzahlen auch in diesem Bereich zu senken.“


Wesentliche Ergebnisse im Überblick:

  • In Bremen und Bremerhaven gibt es unterschiedliche Entwicklungen.
  • Die guten Ergebnisse der letzten Jahre werden im Trend bestätigt.
  • Die Zahl der Verunglückten ist weiter rückläufig.
  • Rückgang der Verkehrsunfälle mit Ursache Geschwindigkeit/Abstand.
  • Anstieg der Unfälle in der Gruppe der Senioren.
  • Anstieg der Unfälle in der Gruppe der Radfahrer.


Ausblick auf die zweite Jahreshälfte

  • In Bremerhaven ist schon ein positiver Trend erkennbar. Die Verkehrsunfallzahlen entwickeln sich im Verhältnis zur ersten Jahreshälfte rückläufig.
  • In Bremen ist eine lineare Entwicklung zu verzeichnen.
  • Die Entwicklung der Unfallzahlen ist auch abhängig vom Verhalten der Verkehrsteilnehmer im Übergang zur dunklen Jahreszeit.


Deshalb gibt der Senator für Inneres und Sport folgende Tipps:

  • Tragen Sie als Fußgänger oder Radfahrer helle Kleidung.
  • Schalten Sie als Radfahrer das Licht ein.
  • Achtung! Durch Laub und Nässe steigt die Rutschgefahr auf den Straßen.
  • Achten Sie auf die Bereifung Ihres Kraftfahrzeuges und lassen Sie ggf. Ihr Fahrzeug winterfest machen.
  • Nehmen Sie insbesondere in der dunklen Jahreszeit viel Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer und passen Sie Ihre Geschwindigkeit immer den Witterungsverhältnissen an.


Die Langfassung der Verkehrsunfallzahlen für das erste Halbjahr 2005 - mit Tabellenteil – und weiteren Details ist bei der Senatspressestelle (0421 – 361 – 2193) erhältlich: