Sie sind hier:

Der Senator für Inneres

Zwei Bremer Polizisten von der Friedensmission im Kosovo heimgekehrt

12.06.2003

Senator Dr. Böse: Garanten des Wiederaufbaus und Botschafter Bremens

„Ihre Arbeit ist ein wichtiger Beitrag für den Wiederaufbau friedlicher und demokratischer Strukturen im Kosovo. Sie waren als Garanten des Wiederaufbaus auch Botschafter Bremens im Kosovo. Daher spreche ich Ihnen, auch im Namen des Bremer Senats, Dank und Anerkennung für Ihren vorbildlichen Einsatz aus.“ Mit diesen Worten empfing Innensenator Dr. Kuno Böse heute (12. Juni 2003) zwei Beamte der Bremer Polizei, die ein Jahr lang ihren Dienst im Rahmen der multinationalen Friedensmission der Vereinten Nationen im Kosovo (UNMIK) geleistet haben.

„Die Sicherheitslage im Kosovo ist nach wie vor angespannt. Der Einsatz in dieser Region bedeutet eine hohe psychische und physische Belastung für die Beamten und ist mit nicht unerheblichen Gefahren verbunden,“ erklärte Innensenator Dr. Böse.

Polizeikommissar Uwe Old - 41 Jahre alt, verheiratet, Vater eines Sohnes - ist normalerweise im Dienst der Wasserschutzpolizei tätig und hat nach einem viermonatigen Einsatz im Jahr 1999 bereits zum zweiten Mal an einem Einsatz im Kosovo teilgenommen. Seit dem 22. Mai 2002 war er in Mitrovica-Zvecan tätig. Polizeikommissar Sven Dormann - 34 Jahre alt, ledig und normalerweise in der Bremer Innenstadt im Streifendienst tätig - ist mit Herrn Old gemeinsam auf den Balkan gereist und war in Pristina-Central eingesetzt.

Im Rahmen der UNMIK versehen zur Zeit 4088 Beamte aus 48 Ländern ihren Dienst im Kosovo. Darunter auch drei Beamte aus Bremen und einer aus Bremerhaven.

„Der Einsatz im Ausland ist nicht nur ein wichtiger Beitrag zur Eindämmung regionaler Konflikte, er bringt für die teilnehmenden Beamten auch völlig neue Erlebnisse und Erfahrungen mit sich, die Auswirkungen auf den Dienst im Heimatland haben werden. Ich hoffe, dass noch viele Bremer Polizeibeamte diesem Beispiel folgen werden und bei einem Auslandseinsatz ihren Erfahrungshorizont erweitern,“ so Dr. Böse abschließend. Der Bremer Innensenator betonte, dass das Land Bremen damit auch an der Einhaltung internationaler Vereinbarungen Deutschlands mitwirke.