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Der Senator für Inneres

Mit der Stadtbibliothek zu Bremens literarischen Orten

Ab 23. April wieder literarische Spaziergänge


16.04.2003

Die Bremer Stadtmusikanten kennen alle. Aber wer kennt Konrad Weichberger oder weiß, dass Ricarda Huch im ersten Mädchengymnasium Bremens gelehrt und im Bürgerpark das Radfahren gelernt hat? Wer war Friedo Lampe und was hat die hat indoamerikanische Lyrikerin Sujata Bhatt mit Bremen zu tun? Daniel Defoes „Robinson Crusoe“ war Sohn eines Bremer Kaufmanns und Till Eulenspiegel spielte auch hier seine Streiche. Ob Wilhelm Hauff, Heinrich Heine, Theodor Fontane, Wilhelm Busch und Friedrich Engels. In dem einen oder anderen ihrer Texte und teilweise sogar in ihrem Leben hat Bremen eine Rolle gespielt.


Auch wenn die Hansestadt nie literarische Metropole oder wichtiger Verlagsort für Literatur war, gibt es dennoch viele Geschichten, Gedichte oder Anekdoten zu entdecken, wenn die Stadtbibliothek wieder zum literarischen Stadtspaziergang einlädt. Die Kulturwissenschaftlerin Kirsten Steppat führt zu Gebäuden, Denkmälern, Plätzen und anderen Orten der Innenstadt, die in der Literatur vorkommen. Die nächste der zweistündigen literarischen Entdeckungsreisen durch Bremen, die im traditionsreichen Schünemann-Verlag endet, findet am „Welttag des Buches“, Mittwoch, 23. April, um 16.30 Uhr statt. Start ist am Eingang des ehemaligen Polizeihauses Am Wall, dem Ort der künftigen Zentralbibliothek der Stadtbibliothek. Weitere Termine für literarische Spaziergänge in Bremen: 15. Mai,12. Juni,10. Juli und 21. August.