Sie sind hier:

Der Senator für Inneres

Sportplatz An Smidts Park bleibt vorerst gesperrt

25.02.2003

Neue Bodenproben werden gründlich analysiert – Fußballclub spielt auf Nachbar-Anlagen

Der am vergangenen Freitag (21.2.) geschlossene Sportplatz An Smidts Park in Bremen Burg-Grambke bleibt bis auf weiteres für die öffentliche Nutzung zu Sport- und Freizeit-Zwecken gesperrt. Nach ernst zu nehmenden aktuellen Hinweisen auf eine Kontamination im Boden haben die Behörden eine gründliche Untersuchung veranlaßt, deren Ergebnisse nicht vor Ende der kommenden Woche erwartet werden.


Ein Ingenieurbüro hatte im Auftrag der Gesellschaft Bremer Immobilien mbH eine Altlastenprüfung vorgenommen. Das Ergebnis wurde vergangenen Freitag den zuständigen Bremer Behörden mitgeteilt. Die Proben ergaben eine Überschreitung zulässiger Grenzwerte des giftigen Stoffes Dioxin im Boden. Bei früheren Untersuchungen dieses Sportplatzes ist keine Kontamination festgestellt worden. Um jegliche Gefahr für die Bevölkerung auszuschließen, hatte das Sportamt den Platz am Freitag vorsorglich sperren lassen.

Am Montag haben Vertreter der Bau, - Gesundheits- und Umweltbehörde weitergehende Untersuchungen vorgenommen. Dabei wurden acht Bodenproben gezogen. Die Bodenproben werden nun nach einer genaueren Methode (sog. Vollanalyse) untersucht. Diese Vollanalyse ist aufwändig und sehr zeitintensiv. Daher ist mit Resultaten nicht vor Ende der ersten Märzwoche zu rechnen.


Der betroffene Verein FC Burg muß sein Training und die Punktspiele (1. Herren spielen in der Landesliga) auf benachbarte Sportanlagen verlegen. Der Spielbetrieb mit zwei Pflichtspielen pro Wochenende findet voraussichtlich auf der Sportanlage in Oslebshausen statt. Das Sportamt sucht gemeinsam mit den Vereinen in der Region nach Ersatzflächen für den Trainingsbetrieb des FC Burg.



Die Pressestelle beim Senator für Inneres, Kultur und Sport bittet die Medien um eine entsprechende Information an die Leser/Hörer.