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Der Senator für Inneres

"Hölle, Jahrmarkt, Garten Eden"

19.02.2003

Zum dramatischen Werk der Else Lasker-Schüler

Mit dem Vortrag „Hölle, Jahrmarkt, Garten Eden“ des Literaturwissenschaftlers Martin Krumbholz über das dramatische Werk Else Lasker-Schülers schließt die dreiteilige Reihe über die deutsch-jüdische Schriftstellerin am kommenden Sonnabend, 22. Februar 2003, um 18 Uhr in der Stadtbibliothek Neustadt. Krumbholz ordnet in seinem Vortrag die Dramen „Die Wupper“ (1908), „Arthur Anonymus und seine Väter“ (1932) und „IchundIch“ (1940/41) in das Gesamtwerk ein und untersucht ihren Standort in der Literaturgeschichte. Er fragt nach ihrer Rezeption und Wirkung; nach dem Verhältnis von Utopie und Idylle und versucht, die Bedeutung der Texte aus heutiger Sicht zu beurteilen. - Dr. Martin Krumbholz, 1954 in Wuppertal-Elberfeld geboren, studierte in Bochum und München Literatur- und Theaterwissenschaften und promovierte mit einer Arbeit über „Ironie im zeitgenössischen Ich-Roman”. Nach einer mehrjährigen Tätigkeit an verschiedenen Theatern wirkt er heute als Literatur- und Theaterkritiker u.a. für „Die Zeit“, die „Neue Zürcher Zeitung” und „Theater heute”.