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Der Senator für Inneres

„Starke Hanseaten“ - Das DIAKO ist dabei

19.09.2002

DIAKO versorgt Verletzte eines Zugunfalls in Oslebshausen - An größter Katastrophenschutzübung Norddeutschlands beteiligen sich rund 1.500 Helfer aus 18 Organisationen

Samstag, 21. September 2002, kurz nach zehn Uhr: Die Telefonzentrale des DIAKO wird über Direktleitung der Feuerwehrleitstelle informiert, dass es in Gröpelingen ein schweres Zugunglück mit zahlreichen Verletzten gegeben hat. In der Nähe der Justizvollzugsanstalt Oslebshausen ist ein Zug entgleist. Sofort löst die Tele-fonzentrale den DIAKO-Alarmplan aus.


Das beschriebene Szenario ist Teil der Katastrophenschutzübung „Starke Hansea-ten“, an der in ganz Bremen verschiedene Notfälle an unterschiedlichen Orten durchgespielt werden.


„Wir proben den Ernstfall in regelmäßigen Abständen,“ sagt dazu Dr. Johannes Schimansky, Notarzt des DIAKO und Chef der Gruppe Leitender Notärzte in Bre-men. „Doch mit der am Wochenende geplanten Übung übertreffen wir jedes bisher da gewesene Szenario. Rund 1500 Helfer aus ganz Norddeutschland werden in Bremen im Einsatz sein“, erläutert er.


Das DIAKO wird, wie andere Krankenhäuser auch, die Gelegenheit nutzen, seinen vorhandenen Katastrophenplan auf Herz und Nieren zu testen. „Das ist sehr wichtig für uns, weil wir so checken können, ob und wie die Dienste in unseren Kliniken und anderen Bereichen des Hauses aufeinander abgestimmt sind“, erklärt Schimansky. Von der Medizin über die Technik bis hin zum psychologischen Dienst und der Krankenhausseelsorge sind zahlreiche DIAKO-Mitarbeiter in die Übung einbezogen.


Daneben steht auch die Verknüpfung mit den zuständigen Behörden und anderen Katastrophenschutz-Diensten wie Polizei, Feuerwehr, Bundeswehr, dem Technischen Hilfswerk (THW) und dem Senator für Inneres auf dem Prüfstand.