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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Neue Querungshilfe für Fußgänger über den Osterdeich

Zusätzliches Angebot für Fußgänger auf Höhe der Berliner Straße

22.04.2015

Morgen (23. April 2015) wird sie fertig – die neue Fußgängerquerung über den Osterdeich auf Höhe der Berliner Straße. Eine Anwohnerinitiative hatte sich in der Vergangenheit für zusätzliche Querungsmöglichkeiten über den Osterdeich auf Höhe der Clausthaler Straße und der Berliner Straße ausgesprochen. Zunächst hatten die Fachplaner im Bremer Amt für Straßen und Verkehr nach einer Möglichkeit gesucht, eine zusätzliche Querungsmöglichkeit einzurichten, ohne die auf dem Osterdeich installierte Grüne Welle zu unterbrechen. Durch diese Maßgabe mussten die Querungsmöglichkeiten mittels Fußgängerampel und Zebrastreifen ausscheiden. Der Querungsbedarf von Fußgängern zeigte sich im Rahmen der Prüfung am ehesten auf Höhe der Berliner Straße. Dort weist der Osterdeich eine Verkehrsbelastung von 21.000 KFZ/Tag auf. Die neue Querungshilfe teilt die Fahrbahn mit einer zwei Meter breiten und acht Meter langen Mittelinsel. An den äußeren Fahrbahnrändern wurden die Bordsteine und Gehwege abgesenkt und auf der Straßenseite zur Weser ein direkter Weg zu den Deichwiesen angelegt, sowie neue Fahrradbügel eingebaut. Um die Sicherheit für die querenden Fußgänger zu erhöhen, wird die neue Querungshilfe auch mit einer neuen Beleuchtung ausgestattet, die sich sowohl farblich als auch mit einer höheren Lichtintensität von der durchgängigen Straßenbeleuchtung abhebt. Zudem macht eine entsprechende Beschilderung den Kraftfahrzeugverkehr auf die neue Situation aufmerksam. Für eine Eingewöhnungszeit von vier Wochen wird die Aufmerksamkeit zudem durch Gelbblinker erhöht.

Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, Dr. Joachim Lohse, begrüßte die Umsetzung der Maßnahme ausdrücklich: "Die große Verkehrsbelastung auf dem Osterdeich macht ihn zu manchen Tageszeiten zu einem nahezu unüberwindbaren Hindernis. Der Querungsbedarf, auch zwischen den vorhandenen Ampelanlagen, ist unstrittig. Es ist mir wichtig, hier für die schwächeren Verkehrsteilnehmer ein zusätzliches Angebot zu schaffen, dass sich auch mit den Bedürfnissen der Autofahrerinnen und Autofahrer in Einklang bringen lässt. Das ist uns hier gelungen. Und an der Möglichkeit, eine weitere Querungshilfe einzurichten, wird derzeit noch gearbeitet".

Die Kosten für die Einrichtung der Querungshilfe belaufen sich auf 20.000 Euro.