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Der Senator für Inneres

Bremen hilft Sachsen bei der Hochwasserkatastrophe

19.08.2002

Innensenator Böse betont Solidarität der Länder

Bremens Senator für Inneres, Kultur und Sport, Dr. Kuno Böse erklärte angesichts der dramatischen Hochwasserlage im Süden und Osten Deutschlands: „Bremen wird die betroffenen Länder mit allen möglichen Kräften unterstützen. Auf Bitten des sächsischen Staatsministeriums des Innern entsenden wir am Montag früh etwa 150 Polizeibeamte zum Einsatz nach Sachsen.“ Dabei handelt es sich um eine Einsatzhundertschaft und eine Technische Einheit der Bereitschaftspolizei Bremen.


Bereits am Freitag (16.9.2002) wurde ein Funkwagen nach Sachsen geschickt, um die dortigen Polizeieinheiten beim Aufbau eines Kommunikationsnetzes zu unterstützen. Die Dauer des Einsatzes ist vom Bedarf vor Ort und dem weiteren Verlauf der Hochwasserentwicklung abhängig. Die Beamtinnen und Beamte sollen die sächsische Polizei besonders bei Evakuierungen, Suchmaßnahmen, Verkehrsregelungen und bei der Verhinderung von Plünderungen unterstützen.


„Zur solidarischen Unterstützung der Hilfskräfte in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg stehen in Bremen auch Kräfte der Feuerwehren, Rettungsdienste und anderer Organisationen des Katastrophenschutzes bereit,“ betonte Innensenator Dr. Böse. Die Einsätze dieser Kräfte werden aber erst nach Anforderung durch die betroffenen Länder koordiniert. So können die Hilfsleistungspotentiale von Menschen und Geräten gebündelt und gezielt dort eingesetzt werden, wo aus Sicht der Verantwortlichen vor Ort der dringendste Bedarf besteht.