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Der Senator für Inneres

Senat verleiht Horst Heise Bremische Medaille für Kunst und Wissenschaft

05.02.2002

In seiner heutigen Sitzung (05.02.2002) hat der Senat beschlossen, Horst Heise die Bremische Medaille für Kunst und Wissenschaft zu verleihen. “Damit würdigt die Landesregierung die besonderen Verdienste, die sich Horst Heise um die Stiftung “Wohnliche Stadt” in über zwei Jahrzehnten erworben hat”, erklärte der für das Stiftungswesen zuständige Senator für Inneres, Kultur und Sport, Dr. Kuno Böse, im Anschluss an die Senatssitzung.

Horst Heise war Ende der 70er Jahre als Abteilungsleiter beim Senator für Inneres anlässlich der Ansiedlung der Spielbank in Bremen maßgeblich an der Idee beteiligt, die Erträge aus der Spielbankabgabe einer Stiftung zukommen zu lassen, um sie unmittelbar und nachvollziehbar zu Gunsten des öffentlichen Raumes einzusetzen. In Umsetzung dieser Idee wurde am 2. Juni 1980 die Stiftung “Wohnliche Stadt” gegründet. Seitdem nimmt Heise ununterbrochen die Tätigkeit als geschäftsführendes Vorstandsmitglied wahr, zunächst neben seiner Tätigkeit als Abteilungsleiter beim Senator für Inneres. Nach Ausscheiden aus dem aktiven Dienst als Beamter im Jahre 1989 hat Horst Heise die Geschäfte der von ihm aufgebauten Stiftung erfolgreich weitergeführt.

Neben anderen Aufgaben hat sich die Stiftung seit ihrem über 20-jährigem Bestehen in wesentlichen Teilen auch mit der Kulturförderung befasst. Die Begleitung der Anträge auf Förderung - von der Idee bis zur abschließenden Entscheidung im Stiftungsrat über die Finanzierung - ist wesentlich von Heise getragen und unterstützt worden. “Durch sein persönliches Engagement, seine Kompetenz und seine herausragenden Erfahrungen sind viele Projekte zu einem erfolgreichen Abschluss gekommen”, so Senator Dr. Böse. “Seine Ideen, die viele Projekte maßgeblich beeinflusst haben, sind dem Land Bremen nicht nur auf kulturellem Sektor, sondern auch in vielen anderen Bereichen der Stadtbildgestaltung zugute gekommen.”