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Der Senator für Inneres

Rahmenvertrag zwischen Stadtgemeinde Bremen und Deutscher Kammerphilharmonie Bremen unterzeichnet

17.12.2001

Am heutigen Montag (17.12.2001) wurde ein Rahmenvertrag zwischen der Stadtgemeinde Bremen und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen für die Jahre 2002 bis 2006 unterzeichnet. Nach längeren Verhandlungen mit den Ressorts Wirtschaft und Wissenschaft werden damit die finanziellen Rahmenbedingungen in Verbindung mit dem vielfältigen Aufgabenspektrum der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen festgeschrieben. Die Sockelfinanzierung des Orchesters wird angehoben und bis 2006 auf 2,8 Millionen DM jährlich festgesetzt.


Für Bremen unterzeichnete der Senator für Inneres, Kultur und Sport, Dr. Kuno Böse, die Vereinbarung. „Mit der Vertragsunterzeichnung wird die entsprechende Planungssicherheit gewährleistet und im Interesse Bremens sichergestellt, daß eine bedeutende Kulturinstitution ein hochwertiges Konzertangebot mit allen begleitenden Aktivitäten weiterhin realisieren kann“, sagte Böse anläßlich der Unterzeichnung. Die Aktivitäten des renommierten Klangkörpers reichen von Konzerten in der Glocke über Sonderprojekte, Konzerte im regionalen Bereich, Mitwirkung innerhalb des Bremer Musikfestes, Kooperationen mit der Hochschule für Künste, pädagogische Projekte bis hin zu geplanten Kooperationen mit der International University Bremen (IUB). Böse: „Wie schon in den Vorjahren kann die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen ihre Botschafterfunktion im Interesse Bremens weiterhin wahrnehmen.“ Der Zuspruch und die große Resonanz seitens des Bremer und des auswärtigen Publikums rechtfertige die Sonderstellung des Orchesters innerhalb des Gesamtrahmens der Kulturförderung. „Damit verbindet sich seitens des Kulturressorts die Erwartung, daß auch weiterhin ein künstlerisch hochqualifiziertes Konzertangebot in Bremen garantiert ist, das regional und überregional wahrgenommen wird und sein Publikum begeistert“, so Böse. Für die großzügige Unterstützung sprach der Senator seinen Dank an die bremische Wirtschaft bzw. die Sponsoren aus, namentlich an Kraft Foods mit seiner Marke Jacobs und an die Sparkasse in Bremen.


Seitens der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen bekräftigte deren Geschäftsführer Albert Schmitt die Freude des Orchesters über die Erhöhung und Festschreibung der Sockelfinanzierung: „Das weltweit gewachsene Interesse an unserem Orchester und der dadurch stetig gestiegene Jahreetat der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen hatten eine Anpassung der Sockelfinanzierung seit langem nötig gemacht. Durch die heutige Vertragsunterzeichnung gewinnt das Orchester endlich auch mittelfristig Planungssicherheit – eine unabdingbare Voraussetzung für die weitere Etablierung des Orchesters auf dem internationalen Musikmarkt. Diese wäre allerdings unmöglich ohne die großzügige Unterstützung durch die bremische Wirtschaft und Kaufmannschaft. Beispielhaft sind hier die beiden Hauptsponsoren der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, Jacobs und Die Sparkasse Bremen, zu nennen. Diese leisten einen wesentlichen Beitrag dazu, die in der deutschen Orchesterlandschaft einzigartige finanzielle Eigenleistung des Orchesters in Höhe von 60 % des Gesamtetats zu erbringen.“ Mit der heutigen Vertragsunterzeichnung, so Albert Schmitt, sei die seit langem mit großem Nachdruck verfolgte Entschuldung und finanzielle Konsolidierung des Orchesters – und damit die mittelfristige Absicherung der künstlerischen Arbeit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen – in greifbare Nähe gerückt.