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Der Senator für Inneres

Das Statistische Landesamt Bremen teilt mit: Weniger Übernachtungen in Bremen – mehr in Bremerhaven

20.11.2001

In den ersten drei Quartalen 2001 mußte die Stadt Bremen Einbußen gegenüber dem Vorjahr im übernachtenden Reiseverkehr hinnehmen. Es wurden insgesamt 457 107 Gäste mit 819 627 Übernachtungen vom Statistischen Landesamt registriert; das sind 2,4 % Ankünfte und 3,6 % Übernachtungen weniger als 2000. Deutlich weniger Gäste wurden aus dem Ausland gezählt. Mit 88 753 Ankünften (-15,5 %) und 182 256 Übernachtungen (-12,8 %) hat diese Gästegruppe Bremen deutlich weniger als Aufenthaltsort gewählt als noch im Vorjahr, als in den Messehallen gut besuchte Veranstaltungen stattfanden, die offenbar auch Publikum aus dem Ausland ansprachen. Auch die Weltausstellung in Hannover hatte im August und September 2000 deutlich mehr Gäste in die Hansestadt gelockt. Dennoch ist auch das Jahr 2001 für Bremen erfolgreich verlaufen: ließe man das „Ausnahmejahr 2000“ einmal unberücksichtigt, sind in keinem anderen Jahr so viele Ankünfte und Übernachtungen verzeichnet worden wie 2001.

Die durchschnittliche Bettenauslastungsquote liegt im Berichtszeitraum mit 41,1 % deutlich unter der des Vorjahreszeitraumes (44,1 %). Die Hotels, Gasthöfe und Pensionen mit mehr als 100 Betten konnten eine durchschnittliche Bettenauslastung von 42,3 %, die mittleren (30 - 99 Betten) von 30,7 % und die kleineren (9 – 29 Betten) von 38,9 % verzeichnen, so dass die durchschnittliche Bettenauslastung der gewerblichen Beherbergungsstätten mit 40,5 % niedriger lag als der Wert insgesamt (einschl. Jugendherbergen usw.).

Bremerhaven lag im Berichtszeitraum wieder ganz im Zeichen der großen Schiffbauaufträge und so wurden dort 2,8 % mehr Ankünfte (71 229) und sogar 4,3 % mehr Übernachtungen (159 361) verzeichnet. Die Zahl der Inlandsgäste nahm um 4,4 % auf 62 727 zu; sie buchten 11,7 % mehr Übernachtungen (134 095). Aber auch hier ging die Anzahl der Gäste aus dem Ausland um 7,7 % auf 8 502 zurück – sie blieben 25 266 Nächte und damit um 22,6 % weniger als vor Jahresfrist.