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Der Senator für Inneres und Sport

Aus der heutigen Senatssitzung (28.11.2000):
Zukunftskonzept Stadtamt beschlossen

28.11.2000

„Die gesellschaftlichen Ansprüche an eine moderne Verwaltung fordern heute eine qualitativ optimale Dienstleistung, die sich stärker an den Bedürfnissen unserer Kunden – den Bürgern - orientiert“, hebt Innensenator Dr. Bernt Schulte hervor. „Daher freue ich mich mit dem Pilotprojekt ‚Zukunftskonzept Stadtamt‘ neue Wege einschlagen zu können, die eine effizientere kommunale Dienstleistungen für die Bürger Bremens ermöglichen und darüber hinaus Einnahmesteigerungen versprechen. Wir schaffen kundenorientierte und wirtschaftliche Dienstleistung!“

Im Zuge der Bemühungen um einen verfassungskonformen Haushalt ab 2005 und der damit einhergehenden Reduzierung des konsumtiven Defizits hat der Senat die Firma Roland & Berger mit verschiedenen Projekten beauftragt, die von der Staatsrätelenkungsgruppe koordiniert werden. Ein wichtiges Projekt ist die von der Firma Roland & Berger durchgeführte Organisationsuntersuchung im Stadtamt Bremen, in deren Abschlußbericht wegweisende Empfehlungen für eine effizientere Verwaltung dargestellt werden.

Dabei sollen insbesondere die Bürgerservicebereiche nicht mehr fachlich/funktional, sondern rein nach Kundenbetreuungsaspekten ausgerichtet werden. Die Aufgabenbündelung wird sich an den verschiedenen Lebenslagen der Bürger orientieren.

Die Organisationsstruktur des Stadtamtes soll deutlich gestrafft werden. Damit erwirtschaftete personelle Spielräume werden es erlauben, an den Schnittstellen zum Bürger mehr Personal einzusetzen. Damit einher gehen wird eine Verbesserung der dv-technischen Ausstattung.

Die Neuausrichtung der Bürgerservicebereiche wird unterstützt durch die Einrichtung eines Dienstleistungszentrums Mitte. Die Publikumsbetreuung wird deutlich verbessert und orientiert sich an den heutigen Dienstleistungsansprüchen bei direktem Bürgerkontakt.

Die Verbesserungsvorschläge betreffen auch die Einnahmesituation des Stadtamtes. Im Bereich der Ordnungswidrigkeiten werden Maßnahmen – wie die Einführung der Mobilen Datenerfassung bei der Polizei – ergriffen, um die Verjährungsquote zu verringern.