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Der Senator für Inneres

Senator Bernt Schulte: Ja zum Viertelfest - aber den Anwohnern eentgegenkommen

16.02.2001

Zur aktuellen Diskussion um das am 24./25. Mai geplante “Viertelfest” erklärt der Senator für Inneres, Kultur und Sport, Dr. Bernt Schulte:

“Das Viertelfest ist nicht nur für die Bremerinnen und Bremer ein beliebter Anlass zum Feiern, sondern lockt auch auswärtige Gäste in die Hansestadt. Hervorzuheben ist auch, dass sich die Veranstaltung rein privatwirtschaftlich trägt. Aufgrund der Jahr für Jahr gestiegenen Besucherzahlen und seiner überregionalen Bedeutung hat das Viertelfest den Charakter eines Stadtteil- oder Straßenfestes längst verlassen.

Gleichwohl werden wir das Anliegen des Beirates Mitte ernst nehmen, wenn es darum geht, die Anwohner rund um den Straßenzug Ostertorsteinweg nicht über Gebühr mit unerwünschten Folgen des Festes zu belasten. Daher werden die Auflagen, an die der Veranstalter gebunden ist, in diesem Jahr strenger gefasst. Dazu gehört, dass die Zeitgrenze für öffentliche Musikbeschallung bei 24 Uhr - Mitternacht - liegt. Zudem soll der Aufbau der Wagen und Bühnen direkt hinter der Kreuzung Am Wall/Altes Polizeihaus beginnen und bereits in Höhe Wulwesstraße enden. Dadurch würde die Kulturmeile in das Viertelfest eingebunden und es werden mehr Anwohner Richtung Sielwall entlastet.

Die Veranstalter des Viertelfestes haben außerdem die Zahl mobiler sanitärer Anlagen sowie die Zahl der Ordnerkräfte deutlich zu erhöhen. Konkret wird dies in den weiteren Verhandlungen vereinbart. Ich setzte in diesem Zusammenhang nach wie vor auf die Kompromissfähigkeit des Beirates.”